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Projekt Kunstrasen eine Runde weiter

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Die Stadt kann den Bau eines Kunstrasenplatzes in Menningen umsetzen, zwar nicht sofort, aber der Antrag, in das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ aufgenommen zu werden, führte zum Erfolg: Der Deutsche Bundestag hat das Sportstättensanierungsprogramm im Haushaltsausschuss beschlossen und macht den Weg frei für einen Kunstrasenplatz.

Die Freude in Meßkirch ist groß. „Das ist für uns ein Riesenmeilenstein und für das Fußballspiel ein großer Mehrwert. Ein Kunstrasenplatz ist seit Jahren unser Wunsch“, sagt Maximilian Lipp, 2. Vorsitzender des SV Meßkirch. 401.380 Euro, also 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von rund 892.000 Euro, stammen aus dem Förderprogramm. 55 Prozent muss die Stadt finanzieren. Aus einem weiteren Förderprogramm könnten noch mal 120.000 Euro zufließen.

Wie geht es weiter? „Jetzt beginnt das formale Verwaltungsverfahren“, erklärt Bürgermeister Arne Zwick. Es folgen Beratungs- und Koordinierungsgespräche mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Es müssen detailliertere Pläne vorgelegt und bewilligt werden. Die Vergabe der Gewerke erfolgt schließlich im Gemeinderat. Zwick: „Die Förderung ist sicher – wir sind froh und dankbar, denn die Zuschüsse sind heiß umkämpft. Den Antrag beim Bund haben wir am 15. Januar gestellt.“

Zentraler Trainings- und Spielort

Der SV Meßkirch wird den Platz betreiben und sich auch um die Instandhaltung kümmern, Außenanlagen inbegriffen. „In Eigenleistung werden wir den geforderten Pflasterweg um den Platz bauen“, so Lipp. Neben den zwei Herrenmannschaften und der Damenmannschaft des SV Meßkirch wird die große Spielgemeinschaft der Jugend, zu der auch Sauldorf, Kreenheinstetten und Walbertsweiler gehören, von dem neuen Platz profitieren. Maximilian Lipp hofft auf einen Baubeginn Ende des Jahres, damit der Spielbetrieb Mitte 2027 losgehen kann. Kunstrasen hat unter anderem den Vorteil, dass er auch dann bespielbar ist, wenn aufgrund der Witterung die nasse, weiche Wiese gesperrt werden muss.

Kirsten Johanson Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis

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© Südkurier