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EU-Gipfel nach Orbáns Abwahl: „Zum ersten Mal seit Jahren sind keine Russen mehr im Raum“

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24.04.2026

Als sich Polens Premierminister Donald Tusk am Freitagmorgen auf dem roten Teppich des Konferenzzentrums in Nikosia vor die Kameras stellte, berichtete er von einer „großen Erleichterung“, die im Kreis der Staats- und Regierungschefs herrsche – jetzt, da der Chefblockierer der EU, Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, Geschichte ist. „Zum ersten Mal seit Jahren sind keine Russen mehr im Raum“, sagte Tusk. Er spielte damit darauf an, dass Budapest im Dauerkontakt zum Kreml stand und sensible Details aus EU-Sitzungen mit Moskau teilte.

Tusk hatte den Satz kaum beendet, da huschte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hinter ihm vorbei, berührte ihn kurz an der Schulter und gab ihm zur Begrüßung freundschaftlich die Hand. Russlandfreund Fico gehört zu den lautstärksten Kritikern in der Ukraine-Politik. Der Pole musste selbst kurz schmunzeln über den Zufall und zwinkerte den Journalisten schelmisch zu, bevor er klarstellte: „Nein, nein, das ist ein Scherz.“ Die Episode zeigte, wie sich die Stimmung gewandelt hatte.

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Doch allein der Veranstaltungsort diente als Mahnung und Motivator zugleich. Die Staats- und Regierungschefs........

© Südkurier