Schäfer muss sich wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu verantworten
Wegen diverser Vergehen gegen das Tierschutzgesetz hat sich vor dem Amtsgericht Sigmaringen ein 65-jähriger Mann zu verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, vor sechs Jahren in seiner Tätigkeit als Schäfer einen Teil seiner Tiere im erbärmlichen Zustand gehalten zu haben. Die Herde mit etwa 600 Schafen graste zu jener Zeit auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehrkaserne in Pfullendorf. Dessen Verstöße wurden über einen Strafbefehl geahndet, gegen den der Angeklagte Ende Oktober 2024 seinen Einspruch mit dem Ziel eines Freispruchs erhob. Der Mann gab seine neue Wohnadresse im Landkreis Esslingen an.
Oberveterinär inspizierte 2020 die Schafherde
In Vertretung der Staatsanwaltschaft listete Rechtsreferendarin Waizenhöfer zahlreiche Vorfälle auf, die bei einer Inspektion der Herde durch einen Oberveterinär im Oktober 2020 eingeleitet wurden. Einige Tiere zeigten ein Krankheitsbild auf, waren hochgradig abgemagert oder lahm, hatten Durchfall, offenbarten frische Wunden, eines wies eine blutige Scherwunde auf. Vier Schafe waren bereits verendet. So legte die Staatsanwaltschaft ihm zur Last, mindestens 15 Wirbeltieren Schmerzen zugefügt zu haben - ein Straftatbestand, der gemäß dem Tierschutzgesetz zu ahnden ist. Gut informierte Kreise wissen zudem,........
