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Pfullendorfer kassiert 9000 Euro Corona-Hilfe für nie eröffnetes Restaurant und steht vor Gericht

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14.03.2026

Im Amtsgericht Sigmaringen hat ein wegen Subventionsbetrug angeklagter Mann seinen Einspruch gegen einen Strafbefehl in Höhe von 6000 Euro nach zweistündiger Verhandlung zurückgezogen. Dies auf Anraten von Staatsanwalt Frederick Tegel, der dem in Pfullendorf lebenden 64-Jährigen bei dessen Beschwerde keinerlei Erfolg in Aussicht stellte. Dieser hatte 2020 geplant, ein Grill-Restaurant in Ostrach zu etablieren. Doch bevor es zur Betriebseröffnung kam, hatte sich der Mann aus der Corona-Soforthilfe bedient und dabei wahrheitswidrige Angaben gemacht: Er machte von ihm zu zahlendes Mitarbeitergehalt, seine Mietkosten und den voraussichtlich entstehenden wirtschaftlichen Einbruch geltend.

9000 Euro an Corona-Hilfe bezogen

So kassierte der Angeklagte in zwei Tranchen 2020 insgesamt 9000 Euro Unterstützungsgeld. Als er nach Ermittlungen des Landes aufgefordert wurde, Nachweise für die ihm zugebilligte Corona-Hilfe zu erbringen, kam er........

© Südkurier