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Hackschnitzel als wichtiges Standbein

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24.03.2026

Viele Mitglieder sind der Einladung zur 46. Hauptversammlung des Maschinen- und Betriebshilferings Waldshut (MBR) in die Nägeleberghalle Weilheim gefolgt. Vorsitzender Philipp Käppeler begrüßte den stellvertretenden Vorsitzenden des BLHV, Wilfried Kaiser, den Aufsichtsratsvorsitzenden der Schwarzwaldmilch, Markus Kaiser, sowie Christian Probst als Vertreter der Gemeinde Weilheim.

Gespannt verfolgten die Besucher den von Geschäftsführer Alex Lang vorgetragenen Geschäftsbericht, schreibt der MBR in einer Mitteilung. Er ging auf die wesentlichen Aufgaben des Maschinenrings ein: Betriebshilfe, Vermittlung von Maschinen, Belegabrechnungen sowie Erstellen der Düngebedarfsermittlung und Beratung, die von den 703 Mitgliedern in Anspruch genommen werden können.

4568 Einsatzstunden für die Betriebshilfe

Erfreulicherweise könnten im Bereich der Betriebshilfe durch intensive Akquise nun drei Mitarbeiter beschäftigt werden. 2025 wurden hier 4568 Einsatzstunden auf 30 Mitgliedsbetrieben geleistet. Als weiteren wichtigen Service hob Lang das Angebot des Programms „Mein Acker“ hervor. Der Maschinenring bietet damit regelmäßig Schulungen an. Nico Binkert steht als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Programm wird bereits von 130 Mitgliedern genutzt.

Zu den großen Standbeinen des Maschinenrings zähle der Bereich Hackschnitzel, 2025 wurden 70.000 Kubikmeter zur Wärmegewinnung genutzt. Seit geraumer Zeit wird der Feinanteil der Hackschnitzel abgesiebt und als Einstreu für Pferdebetriebe vermarktet, was sich hoher Nachfrage erfreut. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis werden elf Grünschnittsammelplätze betrieben. Bei den Mietmaschinen hat der Ring neben dem bestehenden Angebot auf die neuen gesetzlichen Vorgaben bei der Gülleausbringung reagiert und ein zweites Güllefass angeschafft, das mit einem Schleppfixverteiler ausgestattet ist.

Wahlen bringen Veränderung

Es standen auch Wahlen auf der Tagesordnung. Philipp Käppeler wurde einstimmig als Vorsitzender bestätigt, Johannes Büche und Christian Hupfer wurden einstimmig als Stellvertreter gewählt. Als neues Vorstandsmitglied kommt Nico Binkert ins Gremium. Sein Vater Robert Binkert wurde nach 34 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit beim Maschinenring verabschiedet.

Philipp Käppeler bescheinigte dem scheidenden Beirat, er habe „Maschinenring im Blut“. In den vielen Jahren waren seine konstruktiven Vorschläge und seine „scharfsinnige Sicht auf die Dinge“ eine große Bereicherung. Für 25 Jahre Tätigkeit beim MBR ehrte Käppeler Mitarbeiter Otmar Bauknecht sowie Benjamin Moser, der viele Jahre als Kassenprüfer zur Verfügung stand. (pm/sav)

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