Epos, Drama und ein Ausflug ins Weltall: Das Marktplatzkonzert der Stadtkapelle begeisterte
Es war ein Konzertabend, der den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis tief in die Nacht hinein ließ die Stadtkapelle Radolfzell bei ihrem traditionellen Marktplatzkonzert das Publikum vergessen machen, was man über die klassische Blasmusik zu wissen glaubte. Unter der Leitung von Kuno Rauch zündete das musikalische Aushängeschild der Stadt ein Feuerwerk quer durch die Genres und mit Höchststufen an Schwierigkeitsgraden – von Jubiläumsfanfaren über mittelalterlich anmutende Klangteppiche bis hin zu symphonischen Klängen. Auch die Popkultur fand am Freitagabend ihren akustischen Raum. Das Publikum quittierte die musikalischen Zeitreisen der Stadtkapelle mit einem langanhaltendem stehenden Beifall.
Der Konzertabend unter freiem Himmel begann mit der Jubiläumsfanfare des Komponisten und ehemaligen Leiters der Stadtkapelle, Heinrich Braun. Ursprünglich war das Werk von ihm für sechs Bläser komponiert worden. Heinrich Braun arrangierte sein Jubiläumswerk aus dem Jahr 1967 neu und instrumentierte es für die epische Klanggewalt eines symphonischen Blasorchesters. Nach der Ouvertüre der musikalischen Feier zum 1200-jährigen Bestehens von Radolfzell eröffnete Bürgermeister Simon Gröger den Sommerabend voller Magie und tiefen Gefühlen.
Uraufführungen zur Feier: Eine symphonische Suite und eine Begleitdokumentation
Mehrere Hundert Besucher erlebten vor der Kulisse des Radolfzeller Münsters die Uraufführung eines weiteren Jubiläumswerks des Radolfzeller........
