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Zu spät, zu teuer, zu kaputt? Wo es bei der Bahn hakt

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29.07.2026

Das öffentliche Bild der Deutschen Bahn ist mehr als angekratzt - zu unzuverlässig fahren die Züge, zu oft werden Anschlüsse verpasst. Erst für Anfang bis Mitte der 2030er Jahre rechnet der Konzern wieder damit, dass mehr als 80 Prozent der Fernzüge pünktlich unterwegs sind, weil die marode Infrastruktur die Züge ausbremst.

Auch wirtschaftlich lief es zuletzt nicht gut. Für 2025 wies der Staatskonzern unter dem Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro aus. Die Spielräume sind also begrenzt und aktuell ist zu erwarten, dass der Bund in den nächsten Jahren eher weniger als noch mehr Geld bereitstellen wird. Trotz allem steigen die Fahrgastzahlen. Am Donnerstag stellt die Bahn ihre Halbjahresbilanz vor. Sie zeigt erneut die Probleme, vor denen Bahnchefin Evelyn Palla steht.

Wie stand es zuletzt um die Pünktlichkeit?

Im Juni wurden lediglich 52,6 Prozent der Fernverkehrshalte rechtzeitig erreicht, also mit maximal 5:59 Minuten Verspätung. Auch im Vergleich zu den dürftigen Werten der Vormonate ist das eine auffallend schlechte Quote. Ausgefallene Züge werden in dieser Statistik nicht berücksichtigt. Für das laufende Jahr hatte die Bahn zuletzt eine Pünktlichkeit von mindestens 60 Prozent angestrebt.

Als Grund für die Unpünktlichkeit gibt der Konzern vor allem die marode Infrastruktur und die vielen Baustellen im Netz an, mit denen sich der Zustand Stück für Stück bessern soll.

Wann werden........

© Südkurier