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TV-Tipps zu Ostern: Diese neuen Highlights und alten Klassiker laufen an den Feiertagen

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Über Ostern Eier suchen, lecker essen, spazieren gehen, Familie und Freunde besuchen - und vielleicht auch fernsehen? Eine Auswahl, was sich über das Feiertagswochenende einzuschalten lohnen könnte, etwa die schwedische Kinderserie „Unsere Ferien auf Saltkrokan“ oder „Das Traumschiff“ mit Florian Silbereisen und Collien Fernandes:

Die TV-Highlights am Karfreitag

„Unsere Ferien auf Saltkrokan“ (ZDF): Die Großstadtfamilie Melkersson freut sich auf ihre Ferien auf der kleinen Schäreninsel Saltkrokan. Doch als sie ankommt, regnet es durchs Dach des Schreinerhäuschens, das auch sonst recht baufällig aussieht. Davon lassen sich Witwer Melker und seine vier Kinder Pelle, Elliot, Ivan und Malin mit Tochter Scrollan aber nicht unterkriegen. Wer braucht ein Luxusdomizil, wenn im Brunnen eine Kröte mit goldenen Augen sitzt, im Meer Seehunde und ein Schiffswrack warten und die Inselmädchen Tjorven, Elin und Julia mit dem riesigen Hund Bootsmann gleich um die Ecke wohnen? Die sechsteilige Serie „Unsere Ferien auf Saltkrokan“ (sechs Folgen à circa 25 Minuten) bringt den Klassiker aus den 60er Jahren in einer modernen Überarbeitung zurück. Die Serie ist ab 3. April beim ZDF zum Streamen verfügbar, linear sind die Episoden 1 und 2 am Karfreitag (3.4.) ab 9.20 Uhr zu sehen, die Episode 3 kommt am Samstag um 8.30 Uhr, Episode 4 am Sonntag um 8.35 Uhr und die letzten beiden Episoden werden am Montag ab 8.45 Uhr ausgestrahlt.

„Nautilus“ (ZDFneo): Die neue Abenteuerserie (zehn Folgen à circa 48 Minuten) ist eine britisch-australische Produktion. Showrunner James Dormer ließ sich von Jules Vernes‘ berühmtem Abenteuerroman „20.000 Meilen unter dem Meer“ inspirieren.  Zur Handlung schreibt das ZDF, das die Ausstrahlung als Free-TV-Premiere ankündigt: „Die mächtige British East India Trading Company lässt in den 1850er-Jahren in einer Strafkolonie in Indien ein neuartiges Wasserfahrzeug bauen: das U-Boot Nautilus. Doch einigen Gefangenen um den hochgebildeten Nemo gelingt es, das Gefährt in ihre Gewalt zu bringen und zu flüchten.“ ZDFneo zeigt fünf Episoden am Karfreitag ab 20.15 Uhr und die fünf anderen am Karsamstag ab 20.15 Uhr.

„Der Alte“ (ZDF): Die 50. Staffel des legendären ZDF-Freitagskrimis geht los. In acht neuen Folgen ist der Münchner Hauptkommissar Caspar Bergmann (Thomas Heinze) mit seinem Team (gespielt von Stephanie Stumph, Yun Huang und Sidonie von Krosigk) wieder Verbrechen auf der Spur. Den Auftakt macht die Folge „Wunschkind“ am Karfreitag um 20.15 Uhr. Alle acht neuen Episoden sind seit 27. März online. Großes 50. Jubiläum (mit der 51. Staffel) ist dann im Frühling 2027 - der erste „Alte“ kam am 11. April 1977 im Fernsehen. Damals mimte ihn erst mal der Schauspieler Siegfried Lowitz.

„The Voice Kids“ (Sat.1): Das Finale der Kinder-Ausgabe von „The Voice“ geht am Karfreitag live über die Bühne. Fast alle Coaches waren diesmal frisch an Bord. Sänger Michael Patrick Kelly war mal erfolgreich in der Erwachsenen-Version der Show dabei gewesen, Sängerin Leony hatte 2024 einen Auftritt als Gastcoach in der Castingshow für Kinder zwischen 7 und 15 Jahren. Alvaro Soler hatte zwar schon vier Jahre Erfahrung als „The Voice Kids“-Coach, kam aber diesmal nach einem Jahr Pause zurück. Ganz neu war das Duo HE/RO an Bord - das sind die Zwillingsbrüder Heiko und Roman Lochmann. Die Show beginnt um 20.15 Uhr, wer gewonnen hat, soll am Karfreitag gegen Mitternacht feststehen.

„Sternstunde der Mörder“ (Das Erste): Koproduzent Servus TV nennt diese Miniserie (4 x 45 Minuten), die im besetzten Prag 1945 spielt, eine „packende Romanverfilmung als großes TV-Event mit Starbesetzung“. Sie beruht auf dem Werk des Autors Pavel Kohout. Unter der Regie von Christopher Schier („Die Ibiza-Affäre“, „Der Pass“) ist Jonas Nay als junger tschechischer Kripobeamter und Nicholas Ofczarek als sein desillusionierter Gestapo-Aufpasser zu sehen. An ihrer Seite sind unter anderem Jeanette Hain, Devid Striesow und Gerhard Liebmann. Das Erste zeigt alle vier Episoden am Karfreitag zwischen 20.15 und 23.15 Uhr.

„Let‘s Dance“ (RTL): Zu Ostern pausiert „Let‘s Dance“ als Liveshow, stattdessen gibt es ein Special. Präsentiert werden „die 30 besten Highscore-Tänze aus 18 Staffeln“. Moderiert von Victoria Swarovski und Daniel Hartwich entfalte sich für Fans eine dreistündige Show voller Nostalgie und Glamour. RTL strahlt „Let‘s Dance - Volle Punktzahl! Die 30 spektakulärsten Tänze“ am Karfreitag um 20.15 Uhr aus.

Die TV-Tipps am Karsamstag

„DSDS“ (RTL): „Deutschland sucht den Superstar“ kehrt an Ostern zurück. Bei der 22. Staffel sitzen Chefjuror Dieter Bohlen, Ballermann-Star Isi Glück und Rapper Bushido in der Jury. Neu 2026: Jede Casting-Folge bildet einen vollständigen Tag ab - vom Eintreffen der Kandidaten bis zur finalen Juryentscheidung. Auftakt ist am Karsamstag ab 20.15 Uhr bei RTL.

„Wilsberg“ (ZDF): Im 89. Film der in Münster spielenden Krimireihe (seit 28. März im ZDF-Streamingportal) recherchiert Privatdetektiv Georg Wilsberg für einen Klienten, der sich um das Haus seiner gestorbenen Großtante betrogen fühlt. In deren Wohnung stößt Wilsberg auf eine Leiche. Das Zweite zeigt den neuen Krimi mit Leonard Lansink, Oliver Korittke und anderen am Karsamstag in der Primetime ab 20.15 Uhr.

Die TV-Höhepunkte am Ostersonntag und -montag

„Ostern in Rom“ (ARD/BR): Ostern ist das höchste Fest des Christentums - die Auferstehung Jesu steht für die Hoffnung, dass Leben und Liebe stärker sind als Gewalt und Tod. Zum ersten Mal zelebriert Papst Leo XIV. die Ostermesse auf dem Petersplatz. Das Erste und das BR Fernsehen übertragen ab 10 Uhr den Gottesdienst und den Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis).

„Neue Geschichten vom Pumuckl“ (RTL): „Das perfekte TV-Programm nach der Eiersuche an Ostersonntag“, wirbt RTL. Der zweite Teil der zweiten Staffel (sechs neue Folgen) der warmherzigen Revivalserie „Neue Geschichten vom Pumuckl“ mit Florian Brückner als Florian Eder ist am Ostersonntag im RTL-Nachmittagsprogramm zu sehen (ab 15.25 Uhr). Die Folgen sind seit 26. März bei RTL+ schon streambar.

Abschied vom „Tatort“-Team Batic und Leitmayr (ARD/Das Erste): 100 Filme und gut 35 Jahre sind sie im Einsatz gewesen - die Münchner „Tatort“-Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr (gespielt von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl). Nun ist mit einer Doppelfolge Schluss. Letztes Mal an Ostern einen „Tatort“-Team-Abschied gab es 2019, damals von Sabine Postel und Oliver Mommsen als Bremer Ermittler-Duo. Bei Batic und Leitmayr heißt der Abschluss „Unvergänglich“ - ausgestrahlt wird der zweiteilige Film am Ostersonntag und Ostermontag jeweils ab 20.15 Uhr im Ersten. Nach dem zweiten Teil am Montag zeigt das Erste um 21.45 Uhr auch noch die Doku „Batic und Leitmayr - Die Zwei vom „Tatort“ sagen Servus“.

„Das Traumschiff - Island“ (ZDF): Die Crew und die Gäste erwartet beim Oster-„Traumschiff“ eine Reise in ein Land mit spektakulären Landschaften und angeblich vielen mystischen Wesen: Island. Neben den Besatzungsdarstellern Florian Silbereisen, Barbara Wussow, Daniel Morgenroth und Collien Fernandes sind diesmal unter anderem auch Saskia Vester und Michaela May dabei. Sie spielen zwei Frauen, die sich wiedertreffen und es mit einer wiederaufflammenden Liebe zu tun bekommen. Das ZDF zeigt den Film am Ostersonntag parallel zum „Tatort“ ab 20.15 Uhr. Streamingstart war schon am 28. März.

„Kung Fu Panda 4“ (Sat.1): Rund zwei Jahre nach dem Kinostart kommt der vierte Film der Animationsreihe nun als Free-TV-Premiere bei Sat.1 in der Primetime. Auch bei dieser Geschichte über einen verfressenen Panda, der ein Meister des Kung Fu ist, leiht Hape Kerkeling der Titelfigur seine Stimme. Sat.1 zeigt den Familienspaß am Ostersonntag ab 20.15 Uhr.

Neue Shetland-Krimis (ARD): Das Erste zeigt im Rahmen der Osterprogrammierung drei neue Filme der BBC-Krimi-Reihe „Mord auf Shetland“, die ab 2. April online stehen. Im Fernsehen folgt nach dem Auftakt am Gründonnerstag („Der stumme Zeuge“) am Ostersonntag um 21.45 Uhr die Episode „Der Spion“ im Ersten. Am 12. April wird dann „Die Vergeltung“ ausgestrahlt. Es ist die achte Staffel der Reihe, die auf Romanvorlagen der britischen Bestsellerautorin Ann Cleeves beruht.

„Wer wird Millionär? Das große Oster-Special“ (RTL): An Ostersonntag und Ostermontag präsentiert Günther Jauch wieder ein Oster-Special von „Wer wird Millionär?“. In diesen Ausgaben wissen die meisten Kandidatinnen und Kandidaten zu Beginn noch gar nicht, dass sie später auf dem heißen Stuhl sitzen werden und die Chance erhalten, um eine Million Euro zu spielen. Beide Ausgaben gehen ab 20.15 Uhr fast vier Stunden lang.

„Promis unter Palmen“ (Sat.1): Sat.1 strahlt am Ostermontag ab 20.15 Uhr rund zweieinhalb Stunden das Finale seiner in Thailand längst abgedrehten Realityshow „Promis unter Palmen“ aus. Diesmal waren unter anderem Menderes, Claude-Oliver Rudolph, Gina-Lisa Lohfink, Edith Stehfest, Eric Stehfest, Martin Angelo, Anouschka Renzi und Silvia Wollny dabei.

„Guardians of the Galaxy: Volume 3“ (ProSieben): Rund drei Jahre nach Kinostart und Streamingstart gibt es am Ostermontag ab 20.15 Uhr bei ProSieben die Free-TV-Premiere von „Guardians of the Galaxy Vol. 3“. In dem Film schickt Regisseur James Gunn die verrückten Wächter der Galaxie zum dritten Mal durchs All: Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), den Waschbär Rocket (im Original von Bradley Cooper gesprochen) und die Pflanze Groot (Stimme: Vin Diesel). Im Zentrum von Teil 3 steht Rocket und dessen tragische Vergangenheit, die das Publikum in vielen und leicht kitschigen Rückblicken zu sehen bekommt.

Welche Filmklassiker an Ostern wo kommen

Alte Spielfilme und Hollywood-Klassiker werden im linearen Fernsehen immer seltener gezeigt. Der allgemeine TV-Trend geht hin zu Eigenproduktionen und Mediatheken/Streaming. An Feiertagen sieht es oft noch etwas anders. Da werden gern auch noch Streifen aus den 50er, 60er oder 70er Jahren gezeigt. Eine Auswahl, was sich wo von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) im TV finden lässt - natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Die Filmklassiker zu Ostern

Kaum eine Reihe steht so sehr zwischen Nostalgie und Debatte um kulturelle Aneignung und Rassismus wie die „Winnetou“-Filme. Dennoch setzt das ZDF wieder auf die Kultfilme an Ostern. Den Auftakt bildet „Winnetou 1. Teil“ am Karfreitag um 11.35 Uhr. Der Film von 1963 erzählt vom Konflikt um den Bau einer Eisenbahntrasse durch das Land der Apachen. Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker) schließen eine Blutsbrüderschaft. Am Ostersonntag folgt um 10.15 Uhr „Winnetou 2. Teil“, am Ostermontag dann um 11.00 Uhr „Winnetou 3. Teil“.

Der rund vier Stunden lange Monumentalfilm von 1963 (Regie: Joseph L. Mankiewicz) dreht sich um das Leben der Pharaonin Kleopatra VII. und ihre Liebesbeziehungen mit den römischen Herrschern oder Feldherren Julius Cäsar und Marcus Antonius. Am Set in Rom verliebten sich die Hauptdarsteller Elizabeth Taylor und Richard Burton ineinander, was zur vermutlich berühmtesten On-off-Beziehung der Hollywoodstar-Historie wurde. Das ZDF zeigt das legendäre Werk am Karfreitag ab 13.30 Uhr.

Der Film mit dem Originaltitel „The ten Commandments“ von 1956 zählt zu den erfolgreichsten Kinofilmen der Geschichte. Cecil DeMille setzte bei dem Bibelepos auf Originalschauplätze wie den Sinai und auf mehr als 10.000 Statistinnen und Statisten. In der Rolle des Propheten Moses und seines ägyptischen Widersachers Ramses II. avancierten Charlton Heston und Yul Brynner zu Superstars in Hollywood. Das Erste zeigt das dreieinhalbstündige Epos am Karfreitag ab 14.50 Uhr.

Auch zum Osterfest strahlt die RTL-Sendergruppe „Sissi“, „Sissi, die junge Kaiserin“ und „Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin“ mit Romy Schneider aus. Warum sollte die 50er-Jahre-Trilogie auch nur Weihnachten laufen? Karfreitag kommen die Filme bei Vox (18.10 Uhr, 20.15 Uhr und 22.20 Uhr). RTL zeigt die Trilogie Ostermontag (12.10 Uhr, 14.15 Uhr und 16.25 Uhr). Die Filme zeigen eine verkitschte Version des frühen Lebens von Elisabeth in Bayern (1837-1898), die ihren Cousin heiratete und so zur Kaiserin von Österreich wurde.

„Leben und sterben lassen“ von 1973 läutete damals eine neue Bond-Ära ein. Roger Moore spielte nach diesem Debüt bis Mitte der 80er noch sechsmal den Geheimagenten. Er tat es selbstironischer als seine Vorgänger Sean Connery und George Lazenby. „Live and Let Die“ (Titelsong: Paul McCartney) ist der achte Film der berühmten James-Bond-Reihe, bei der inzwischen der 26. Film erwartet wird. Vox zeigt „Leben und sterben lassen“ Karsamstag um 20.15 Uhr.

Sie gehören zu den populärsten deutschen Heimatfilmen: die Immenhof-Pferdefilme aus den 50er Jahren, unter anderem mit Heidi Brühl. Sie drehen sich um das fiktive norddeutsche Gut Immenhof, gedreht wurde damals etwa in Malente, Eutin, Lübeck, und Plön in Schleswig-Holstein. 3sat zeigt „Die Mädels vom Immenhof“ (1955), „Hochzeit auf Immenhof“ (1956) und „Ferien auf Immenhof“ (1957) am Nachmittag des Ostersonntags hintereinander weg - und zwar um 14.35 Uhr, 16.00 Uhr und 17.30 Uhr. Die Trilogie steht dann auch bis Anfang Mai in der 3sat-Mediathek.

Der mehr als dreistündige Film von 1960 (Regie: Stanley Kubrick) über den Anführer eines Sklavenaufstands um 73 v. Chr. gewann 1961 vier Oscars - unter anderem für Peter Ustinov als bester Nebendarsteller. Spartacus, der nach einigen Erfolgen doch ums Leben kommt, wird von Kirk Douglas verkörpert. Arte zeigt den Sandalenfilm am Ostersonntag um 20.15 Uhr.

Billy Wilder lässt Marilyn Monroe in diesem Film als blonde Versuchung für sommerliche Strohwitwer durch New Yorks Hochhausschluchten stöckeln. Legendär ist die Szene, in der Abluft aus einem U-Bahn-Schacht Marilyns Kleid aufwirbelt. Arte zeigt den Klassiker, den Regisseur Wilder vor seinen legendären Werken „Zeugin der Anklage“, „Manche mögen’s heiß“, „Das Appartement“ oder auch „Eins, Zwei, Drei“ drehte, am Ostermontag um 20.15 Uhr.

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