Atommüll-Endlager: Diese Regionen im Südwesten sind im Fokus
Etwa neun Jahre nach dem Start der Suche nach einem Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll stellt die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Dienstag ihren aktuellen Arbeitsstand vor: Im Rennen sind auch mehrere große Flächen in Baden-Württemberg.
Welche Regionen stehen im Südwesten im Fokus? Worauf kommt es bei der Standortsuche an? Und bis wann soll eine finale Entscheidung getroffen werden? Ein Überblick.
Warum braucht Deutschland ein Atommüll-Endlager?
Deutschland hat seine letzten Atomreaktoren zwar im April 2023 abgeschaltet. Doch noch muss ein Lager für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll gefunden werden, der in mehr als 60 Jahren Atomkraft angefallen ist. Seit 2017 sucht die Bundesgesellschaft dafür nach einem geeigneten Standort, der Sicherheit für eine Million Jahre bieten soll. Derzeit lagert der Müll in sechzehn oberirdischen Zwischenlagern in verschiedenen Bundesländern.
Was ist der aktuelle Stand bei der Suche nach einem Standort?
Anfang November vergangenen Jahres hatten die zuständigen Experten der BGE die geeigneten Regionen bereits auf 25 Prozent der deutschen Landesfläche eingegrenzt. Dort halten sie die geologischen Bedingungen für eine unterirdische Lagerung aus heutiger Sicht für geeignet – oder die Flächen wurden bisher nicht bewertet.
Mit dem am Dienstag........
