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Wenn plötzlich Grabschmuck fehlt – Diebstähle auf Friedhöfen sind ein verstörendes Phänomen

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05.08.2026

Wer Gräber von Angehörigen oder Freunden pflegt, macht sich Gedanken über Bepflanzung und Schmuck. Liebevoll werden die letzten Ruhestätten das ganze Jahr über gestaltet. Umso schmerzhafter ist es für Hinterbliebene, beim nächsten Gang auf den Friedhof feststellen zu müssen, dass Blumen oder Grabschmuck fehlen. Weil sich Betroffene an den SÜDKURIER wendeten, haben wir uns umgehört, welche Erfahrungen die Friedhofsverwaltungen in Konstanz, Radolfzell, Singen und auf der Höri mit Diebstählen machen. Und welche Tipps sie haben.

Diebe stehlen Grabschmuck von Konstanzer Friedhöfen

„Auf den Konstanzer Friedhöfen kam es immer wieder zu Diebstählen von Grabausstattung, Grabschmuck oder Bepflanzungen“, teilt Pressesprecherin Julia Lange mit. Nach Einschätzung der Friedhofsverwaltung ist dieses Vergehen aber eher selten: Durchschnittlich achtmal im Jahr geben Betroffene dies weiter. Da jedoch längst nicht alle Geschädigten solche Vorfälle der Friedhofsverwaltung oder der Polizei melden, bleibt unklar, wie hoch die tatsächliche Zahl ist. Die Langfinger sind nicht wählerisch: Grabschmuck, Grableuchten, Blumen, Hecken und sonstige Grabausstattung werden eingepackt.

Die Friedhofsverwaltung rät, ihr oder der Polizei jeden Diebstahl zu melden –........

© Südkurier