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Neue Ausstellung im Schulmuseum: Erinnerungen aus Papier, Plüsch und Selbstgestricktem

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Helga Ebner hat ihren Vater nicht kennengelernt, er fiel im Zweiten Weltkrieg 1943 vor ihrer Geburt. Auch an ihre Mutter kann sie sich nicht erinnern. „Sie hat mich zu den Großeltern in Langenargen gebracht, als ich vier Jahre alt war. Dann ist sie nicht mehr wiedergekommen.“ Die Großeltern waren streng, der Großvater ehemaliger Offizier. „Der hatte Beziehungen zum französischen Militär. Er hat mir eine Geburtsurkunde mit Geburtsort Ulm organisiert. Eigentlich bin ich in der Nähe von Landsberg an der Warthe geboren oder so ähnlich.“ Sie erinnert sich gut an ihre Kindheit und Jugend am Bodensee: an die Großmutter, die immer für sie da war und sie überallhin mitnahm. An das Hausmädchen Klara, das sie mit „Lauf, Dapflerle!“ ermutigte und aufpasste, wenn sie im Bodensee schwamm, obwohl Klara Nichtschwimmerin war. An die selbst gestrickten Kniestrümpfe zu Ostern und an die Zugfahrten nach Friedrichshafen zum Graf-Zeppelin-Gymnasium: „Da war alles zerstört.“ 

Helga Ebner gibt ihr Zeugnis von der Volksschule ab

Sie ist ins Schulmuseum zum Abgabetermin für Erinnerungsstücke gekommen, die das Museum für eine neue Ausstellung über Kindheit und Jugend in der Nachkriegszeit sammelt. Helga Ebner gibt ihr Zeugnis der Volksschule in Langenargen........

© Südkurier