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Eine Bühne für Begegnungen: Die Messe Bolu etabliert sich

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31.03.2026

Mittlerweile ist eine weitere Veranstaltung zu einem wichtigen und regelmäßigen Punkt im Jahreskalender der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen mutiert: die Messe Bolu – wobei das „Bo“ für Bodman stehen könnte oder auch bodenständig oder bombastisch, das „Lu“ für Ludwigshafen oder auch lustvoll oder luftig. Alle Begriffe kommen einem in den Sinn, wenn man an die wunderschöne Lage des Zollhauses, also des Veranstaltungsraumes der Messe Bolu am Ufer des schönen Bodensees denkt, in dem die Besucher am letzten März-Wochenende so vieles entdecken, erleben und erfahren konnten. Sie stehen aber auch für Inhalte, die unter vielem Anderen auf dieser Messe – der, wie es heißt Regionalmesse für alle Sinne – vermittelt wurden.

Neben etlichen Ausstellern auch einige Vorträge

Wieder einmal hat sich die Initiatorin dieser Messe, Stephanie Feyerabend, mit ihrem Team Anaar Tuksam, Lea Theilig, Ute Müller und Hund Anton van de vlot Kooikermeisje in viel Arbeit und Unkosten gestürzt, um diese Regionalmesse mit einem über- und an einem Wochenende kaum zu bewältigenden Programm auf die Beine zu stellen. Denn in Erdgeschoss und 1. Stock des Zollhauses waren nicht nur rund 30 Aussteller Vorort, sondern es gab auch etliche Vorträge und Aktionen.

Christoph Stolz, der Bürgermeister der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen, die nun bereits zum dritten Mal Schirmherr der Messe war, brachte in seiner Begrüßungsrede seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das Format der Messe Bolu sich gut etabliert habe und dass so viele dem Ruf der Bolu gefolgt seien.

Er betonte seine Wertschätzung und den Respekt für den organisatorischen Aufwand und die Idee für Stephanie Feyerabend und ihr Team und sagte: „Wenn es die Messe nicht gäbe, müsste man sie erfinden! Und dazu hätte die Gemeinde gar nicht die Ressourcen oder das Know-How.“ Weiterhin lobte er die sehr familiäre Atmosphäre innerhalb der Aussteller, die sich auch merkbar auf die Besucher übertrage. Abschließend bedankte er sich für den Einsatz aller und wünschte sich sowohl einen erfolgreichen Verlauf als auch gutes Netzwerken.

Auch Stephanie Feyerabend freute sich deutlich über die zahlreichen Besucher der Veranstaltung und über die Aussteller, die die Chancen nutzten, „in dieser wunderschönen Location“ ihre phantastischen Angebote zu zeigen. Feyerabend sagte, dass es ihr eine Herzensangelegenheit sei, liebe Menschen zusammen zu bringen und dass ihr Herz laut für aufrichtiges und wertschätzendes Netzwerken schlage, was man auf dieser Messe großartig erleben könne.

Zwar hätte es vor drei Jahren, als sie mit der Idee schwanger gegangen sei, eine solche Messe entstehen zu lassen, auch Gegenstimmen gegeben. Mittlerweile seien diese aber verstummt, denn es habe sich gezeigt, dass die Messe Bolu in der Gemeinde gut angenommen werde, da sie den Menschen zeige, warum Dinge kosten, was sie kosten, warum Waren einen bestimmten Wert hätten und wieviel Arbeit hinter den Dingen stecke. Sichtbar-Machen und Sichtbar-Sein sei für Unternehmen so wichtig und dafür biete die Messe Bolu eine Plattform. „Nicht jeder ist eine Rampensau, aber wir brauchen diese Sichtbarkeit, wenn wir etwas erreichen wollen. Und wir brauchen eine Bühne“, verdeutlicht die Veranstalterin

Auch Vorträge sind Teil des Programms

Eine solche Bühne wurde dann auf der Messe Bolu auch jenen Unternehmern zur Verfügung gestellt, die gerne einen Vortrag halten wollten. So gab es spannende Vorträge, Mitmach-Aktionen, wie das LineDance, eine Schifffahrt zur an diesem Wochenende gerade neu eröffneten Marienschlucht und eine After Messe-Party. Das Programm war vielfältig, die Resonanz begeistert, die Besucher zahlreich. Und so kann man sich gewiss schon auf die Messe Bolu im kommenden Jahr freuen.

Vielfältiges Programm für alle Sinne

Das Veranstaltungsprogramm der Messe Bolu wurde ergänzt durch spannende Vorträge zu Themen wie „Empathie ist mehr als Mitgefühl. Empathie kann man lernen.“ (von DaKimi – Empathie und Resilienz), „Gesundheit als Puzzle. Zusammenhänge erkennen.“ (Körper- und Energietankstelle) oder „Freiheit, Freude und Dein Lebensauftrag“ (Claudia Margarete Heer). Den ganzen Tag über spielten Levin Giesler (12 Jahre) aus Sipplingen und Philipp Thümer (13 Jahre) aus Wahlwies auf einem Klavier im Erdgeschoss hinreißende Klavierstücke. Mariposa schminkte die kleinen Besucher der Messe und die Zollhaus-Gastronomie beflügelte den Gaumen.

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78351 Bodman-Ludwigshafen Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis

Hunde Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis


© Südkurier