Ein Wildschwein in der Wessenbergstraße und hunderte Rosen begeistern Besucher
In der Wessenbergstraße krabbeln Spinnen und Kellerasseln. Auch der Stand des Fördervereins des Bodensee-Naturmuseums gehört zum verkaufsoffenen Sonntag. Viele Passanten nutzen die Gelegenheit, durch Gläser und Mikroskope zu blicken. Der Star bei den Kleinkindern ist die ausgestopfte Wildsau Willi. Auf dieser können sie reiten.
Michael Dienst vom Stand Bodensee-Naturmuseum sagt, Kinder seien neugierig auf Naturphänomene. „Man muss halt nur was Interessantes bieten.“ Am Stand sind Tiere zu sehen, die helfen, Küchenabfälle in fruchtbare Erde zu verwandeln: Asseln, Regenwürmer, Engerlinge. Das Bodensee-Naturmuseum gehört zu den Kultureinrichtungen in Konstanz, die von kommenden Einsparungen betroffen sein könnten.
Den verkaufsoffenen Sonntag nutzen auch lokale Erzeuger, sich zu präsentieren, und zwar auf einem besonderen Markt am Hafen und in der Rosgartenstraße. „Auch wir gehören zu Konstanz“, sagt Susanne Gau, die am Stand von Obsthof Romer steht. Es gehe darum, Menschen für regionale Produkte zu sensibilisieren. Am verkaufsoffenen Sonntag habe man Zeit, den Kunden etwas zu erklären. Und diese habe Muße, zuzuhören.
Daniela Maier aus Konstanz ist mit der ganzen Familie unterwegs. Dies gelinge nur an einem........
