Sport im Zyklus: In dieser Phase fühlen sich viele Frauen schlapp
Die wichtigsten Erkenntnisse
Der weibliche Menstruationszyklus wird durch den Anstieg und Abfall von Hormonen gesteuert. Insgesamt wird er in drei Phasen gegliedert. Bei vielen Frauen variiert das Wohlbefinden je nach Phase.
Die wissenschaftliche Studienlage zu zyklusbasiertem Training steht noch am Anfang. Trotzdem stimmen immer mehr Frauen den Sport auf ihren Zyklus ab.
Die sportliche Leistungsfähigkeit kann zu Beginn der Periode beeinträchtigt sein. Das Sportprogramm sollte aber nicht pauschal an den Zyklus, sondern an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Die englische Fußball-Nationalspielerin Lucy Bronze berichtete 2025 über eine Phase in ihrem Zyklus, in der sie körperlich fit genug sei, um noch härter zu trainieren als sonst. In einem Interview mit dem Magazin Women‘s Health UK sagte sie damals: „Wir können unser Training auf die vier Phasen des Zyklus abstimmen und profitieren sehr davon.“ Und auch viele andere Frauen sind nach Angaben der Deutschen Presseagentur (dpa) davon überzeugt, das Training auf den Zyklus abzustimmen. Doch wie sinnvoll ist ein zyklusbasiertes Training wirklich? Worauf Frauen beim Sport in den verschiedenen Zyklusphasen achten sollten, lesen Sie hier.
Sport im Zyklus: Welche Phasen gibt es?
Für viele Frauen ist der Menstruationszyklus mit Schwankungen im Wohlbefinden verbunden. Das kann auch das Gefühl der eigenen Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Wie der Patientenratgeber des medizinischen Nachschlagewerks MSD Manual erklärt, wird der weibliche Zyklus in drei Phasen unterteilt:
Manche Quellen, etwa die Cleveland Clinic, zählen die Menstruationsphase als eigene vierte Zyklusphase auf – tatsächlich ist sie aber Teil der Follikelphase.........
