Crikey! Wie der „Crocodile Hunter“ unsterblich wurde
Ein Mann, ein Wort: „Crikey!“ Der australische „Crocodile Hunter“ Steve Irwin benutzte den Ausruf beim Anblick von Krokodilen, Schlangen, Spinnen und allem, was sonst noch Zähne, Gift oder sehr schlechte Laune hatte. Der Begriff, auf Deutsch etwa „Donnerwetter!“, passte perfekt zu Irwins überschäumender Energie. Zwei Jahrzehnte nach seinem tragischen Tod mit nur 44 Jahren ist „Crikey!“ noch immer so untrennbar mit Irwin verbunden wie sein Khaki-Hemd.
Auch wer den weltberühmten Australia Zoo der Irwin-Familie nahe Beerwah an der Sunshine Coast besucht, kommt an dem Wörtchen nicht vorbei: Es prangt in riesigen Lettern am Eingang, flankiert von lebensgroßen Porträts der blonden TV-Legende. Mehr Steve Irwin geht nicht.
Willkommen in der Welt eines Mannes, der Krokodilen so nah kam, dass sein Kopf beinahe in ihrem Maul verschwand – und der mit seinem Enthusiasmus Millionen Menschen für Wildtiere begeisterte. Schnell wird klar: Irwins Erbe lebt weiter – in seinem Zoo, riesigen Schutzgebieten und vor allem dank seiner Familie, die seine Mission fortführt und längst selbst international bekannt ist.
Tragischer Tod beim Schnorcheln
Steve Irwin starb am 4. September 2006 ebenso spektakulär, wie er gelebt hatte. Aber nicht etwa beim Kampf mit einem Krokodil, nicht durch einen Schlangenbiss oder eine seiner halsbrecherischen Aktionen. Ihm wurde ein Stachelrochen zum Verhängnis: Irwin drehte vor der Küste von Queensland für eine Dokumentation über Meerestiere. Beim Schnorcheln in flachem Wasser rammte ein Kurzschwanz-Stachelrochen seinen Stachel in seine Brust und verletzte dabei sein Herz.
Sein Tod passte irgendwie zu dem Leben, das er geführt hatte: immer nah am Tier, immer nah an der Gefahr. Schon als Kind begeisterte er sich für Reptilien. Mit sechs fing er seine erste........
