Schlafstörungen: Welche Formen es gibt und wie man sie erkennt
Schlafstörungen sind mehr als gelegentliches Wachliegen oder ein zwischenzeitlich gestörter Rhythmus. Zwar kennt fast jeder unruhige Nächte, etwa bei Stress, Angst oder Problemen am Arbeitsplatz, einer neuen Umgebung oder Vorfreude auf ein besonderes Ereignis. Problematisch wird es aber, wenn der Schlaf dauerhaft gestört ist und Betroffene tagsüber müde, erschöpft oder weniger leistungsfähig sind.
Nach Angaben der Deutschen Hirnstiftung leiden etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung unter chronischen Schlafstörungen. Doch welche Formen gibt es und wie kann man sie unterscheiden?
Wann spricht man überhaupt von einer Schlafstörung?
Nicht jede schlechte Nacht ist gleich eine Schlafstörung. Von einer relevanten Schlafstörung ist eher auszugehen, wenn Probleme beim Schlafen regelmäßig auftreten, wenn Betroffene sich trotz ausreichender Schlafdauer tagsüber müde fühlen oder wenn Alltag, Beruf, Schule oder soziale Aktivitäten darunter leiden.
Typische Leitsymptome sind laut der Deutschen Hirnstiftung ein nicht erholsamer Nachtschlaf, ausgeprägte Tagesschläfrigkeit oder starke Tageserschöpfung. Je nach Form der Schlafstörung können weitere Hinweise dazukommen, etwa nächtliches Schnarchen, Atempausen, Bewegungsunruhe, häufiges Erwachen, Einschlafprobleme oder ungewöhnliches Verhalten im Schlaf.
Welche Hauptformen von Schlafstörungen gibt es?
Schlafstörungen lassen sich einem Beitrag der Cleveland Clinic zufolge grob danach einteilen, welches Problem im Vordergrund steht: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, auffällige Atmung im Schlaf, starke Schläfrigkeit am Tag, Störungen des inneren Schlaf-Wach-Rhythmus, ungewöhnliche Handlungen im Schlaf oder Bewegungsdrang beziehungsweise Bewegungen in Ruhe und im Schlaf.
Zu den häufig genannten Formen zählen........
