Naturattraktion Weidbuche muss gefällt werden
Sie thront hoch über dem Wehratal und ist eine wahre Naturattraktion. Die Rede ist von einer imposanten Weidbuche am Panoramaweg, respektive Lebküchlerweg, unterhalb des Todtmooser Hausbergs Hochkopf. Deren Tage sind nun aber gezählt. Sie muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Dies beschloss der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung.
Nach einer Begutachtung durch das Kreisforstamt wurde festgestellt, dass die Buche vom sogenannten Zunderschwamm befallen ist. Dieser Pilz hat sich bereits 25 Prozent des Baums zu eigen gemacht. Revierförster Valentin Platten stellte fest, dass einer Fällung nicht mehr vorgebeugt werden kann. Die Naturschutzbehörde riet davon ab, den Baum in diesem Zustand, wie von der Gemeinde geplant, als Naturdenkmal zu klassifizieren.
Inzwischen wurde der Bereich um den Baum zur Sicherheit abgesperrt, weil mit herunter brechenden Ästen gerechnet wird. Auch ein Laie kann unschwer erkennen, dass die Weidbuche stark geschädigt ist. In der Ratssitzung wurde darüber beraten, ob zur Erinnerung an die riesige Buche ein etwa vier Meter hoher Torso des Baums stehen gelassen werden soll. Hier waren die Räte unterschiedlicher Meinung. Nun soll dieser Torso nach der Fällung zunächst an Ort und Stelle bleiben, um zu schauen, ob dieser ansehnlich ist. Alternativ soll dann auch der Torso entfernt werden. Aus Sicht des Naturschutzes hätte der Torso die Funktion, Insekten Unterschlupf zu bieten.
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