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Städte werden zu Glutöfen: Was Friedrichshafen und Überlingen gegen die Hitze unternehmen

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Wer in diesen Hitzetagen in Städten zu Hause ist, hat es besonders schwer: Straßen, Häuser und Plätze heizen sich bei Temperaturen von 35 Grad und mehr auf und wirken wie XXL-Heizkörper im Dauerbetrieb. Die Nächte bringen keine wesentliche Abkühlung, in den Häusern und Wohnungen staut sich die Hitze. Abgesehen davon, dass das Dauerschwitzen lästig ist, haben viele Menschen durch den Hitzestress gesundheitliche Probleme.

Nach einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) finden in fast allen deutschen Städten Bürgerinnen und Bürger immer weniger Schutz vor den Folgen der Klimakrise: Der Baumbestand gehe zurück, immer mehr Flächen würden versiegelt. Im aktuellen Hitze-Check der Organisation gibt es für Friedrichshafen und Ravensburg schlechte Noten, Konstanz landet im Mittelfeld. Bei den Bürgermeistern und Gemeinderäten ist das Thema längst angekommen. Ein Blick auf Friedrichshafen und Überlingen zeigt, wie man mit dem Problem umgeht.

„Hitzeschutz ist Gesundheitsvorsorge und hat deshalb für uns eine sehr hohe Bedeutung“, heißt es auf Anfrage aus dem Friedrichshafener Rathaus. So sieht man das auch bei der Überlinger Stadtverwaltung. In Friedrichshafen sei bereits 2016 eine Thermalkartierung erfolgt, die Hitze-Hotspots zeigt. Denn trotz der Seenähe seien gerade die stark versiegelten Innenbereiche in den warmen Sommermonaten von einem Hitzestau betroffen. 2020 wurde ein Klimaanpassungskonzept beschlossen.

„Durch gezielte Begrünungs- und Entwässerungsmaßnahmen fließt die Hitzevorsorge bereits planerisch von Anfang an in städtische Projekte wie........

© Südkurier