„Völlig inakzeptabel“: Das sind die Reaktionen auf die verkürzte „Landshut“-Ausstellung
Neun Jahre lang verrottete die „Landshut“ einst auf einem Flugzeugfriedhof im brasilianischen Fortaleza, bevor sie in einem jämmerlichen Zustand 2017 an den Bodensee kam. Die Rettung schien geglückt, die Bundesregierung sprang ein, eine Dauerausstellung in Friedrichshafen war geplant. Als „Lernort“ sollte der Flieger die Schrecken des Linksterrorismus der 1970er-Jahre thematisieren und vor allem für eine wehrhafte Demokratie stehen. Daraus wird nichts. Die für das Projekt zuständige Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) teilt mit, dass nur eine etwa halbjährige Ausstellung geplant ist. Das kommt einer Beerdigung erster Klasse gleich, das Projekt kann man damit als gescheitert betrachten. Etliche Steuermillionen sind in den Sand gesetzt.
Eröffnung am 18. Oktober 2027
Anlässlich des 50. Jahrestages der Befreiung der „Landshut“ am 18. Oktober 2027 eröffnet die bpb an diesem Tag eine Ausstellung rund um die ehemalige Lufthansa-Maschine in Friedrichshafen“, teilt eine bpb-Sprecherin auf Anfrage mit. Sie ist aber nur bis 23. April 2028 geöffnet. Bislang war von einem Zeithorizont von rund 15 Jahren die Rede, so lange läuft der Mietvertrag für die Halle am Häfler Flughafen.
„Mit der Umgestaltung zu einer temporären Ausstellung........
