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Campen, wo einst die Synagoge stand? Plötzlich ist das Diskussionsthema am Bodensee

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14.04.2026

Wie sieht ein angemessenes Gedenken an die Verfolgung und Ermordung der Juden in Deutschland und Europa aus? Auch 81 Jahre nach dem Ende des Holocaust gibt es darauf keine allgemeingültigen Antworten. In Freiburg entflammte vor acht Jahren eine Debatte in der Frage, ob in einem Wasserbecken geplantscht und getobt werden darf, das den Grundriss der 1938 zerstörten Synagoge nachzeichnet. Schließen sich Pietät und lebendiger Alltag an Hitzetagen aus? Die gleiche Frage stellt sich nun erneut im Öhninger Ortsteil Wangen auf der Höri. Dort heißt sie: Darf man auf einer Fläche campen und grillen, auf der einst ein jüdisches Gotteshaus stand?

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