„Er war bestens unterrichtet“: Neue Forschung zeigt tiefe Risse im Denkmal Hugo Eckener
Herr Klöckler, Hugo Eckener war einst ein lebendes Nationaldenkmal, Märsche wurden auf ihn komponiert, dutzende Straßen, Plätze und Schulen in Deutschland sind nach ihm benannt. Ist es gerade deshalb geboten, heute, mehr als 70 Jahre nach seinem Tod in Friedrichshafen, hinter die schöne Fassade zu schauen?
JÜRGEN KLÖCKLER: Den Anfang dafür hat das Zeppelin-Museum gemacht, wo man die eigene Geschichte erforscht und ab 22. Mai eine große Ausstellung unter dem Titel „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ zeigen wird. Es ist klar, dass in diesem Zusammenhang der Name Hugo Eckener als Nachfolger des Grafen Ferdinand von Zeppelin fallen musste. Die........
