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Die Zukunft unseres Landes entscheidet sich in unseren Städten

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16.10.2026

Kolumne Solingen: Die Zukunft unseres Landes entscheidet sich in unseren Städten

Die Zukunft unseres Landes entscheidet sich in unseren Städten

Doch weil überall das Geld fehlt, sieht es in Solingen und anderswo übel aus. Das führt zu schlechter Stimmung. Und mit Steuererhöhungen wird‘s nicht besser, fürchtet unser Kolumnist Stefan M. Kob.

Liebe Leserinnen und Leser,

Sigmar Gabriel war mal wieder im Bergischen Land. Die Volksbank hatte tief in die Tasche gegriffen und den ehemaligen SPD-Vorsitzenden, Vizekanzler und Wirtschaftsminister als Redner für ihr jährliches Symposium engagiert. Der 67-jährige, oft gesehene Talkshowgast, hat in seiner eigenen Partei heute nur knapp bessere Sympathiewerte als Altkanzler und Putin-Freund Gerhard Schröder. Gabriel teilt lustvoll gegen seine eigene Partei aus, besonders in wirtschaftspolitischen Fragen.

In der Wuppertaler Stadthalle flogen ihm hingegen die Herzen zu. Den meisten Applaus bekam er für seine Antwort auf die Frage, wie sich denn die düstere Melange aus zögerlichen politischen Entscheidungen, weltwirtschaftlichen Verwerfungen, zunehmender Radikalisierung und schlechter Stimmung auflösen lasse.

Er würde damit beginnen, den Städten mehr Geld zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Straßen, Schulen, Bäder und Brücken instand setzen können. Denn vor Ort, in der eigenen Stadt, erlebe der Bürger, ob der Staat funktioniere oder nicht.

Solingen: Ausgaben von fast einer Milliarde Euro

Da dürften auch Kommunalpolitiker freudig geklatscht haben, die derzeit bei den Haushaltsberatungen in den drei bergischen Großstädten Mühe haben, im Schuldensumpf noch trockenes Land finden. Solingen plant im........

© Solinger Tageblatt