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Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp: Die Frau, die Kai Wegner schlagen will

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25.03.2026

Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp Die Frau, die Kai Wegner schlagen will

Analyse | Berlin · Elif Eralp will die CDU in Berlin ablösen und die Linke ins Rote Rathaus führen. Mit ihrem Kernthema zielt sie auf eine breite Wählerschaft. Doch während Umfragen ein enges Rennen versprechen, könnte innerparteilicher Streit für Eralp zum Problem werden.

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Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Berliner Linken, bei der Vorstellung des Wahlprogramm-Entwurfs.

Streit ist das, was Elif Eralp gerade am wenigsten braucht. Doch in der vergangenen Woche war es so weit: Ihre Partei, die Linke, zerlegte sich – und es ging, mal wieder, um Antisemitismus. Vorausgegangen war ein Beschluss des niedersächsischen Landesverbands, der sich gegen den „heute real existierenden Zionismus“ richtet. Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner erklärte auch deswegen kurz darauf seinen Austritt aus der Linken.

Für Eralp dürfte der neuerliche Streit ein Rückschlag im Kampf um das Berliner Rathaus gewesen sein. Eine Partei, die beim Thema Antisemitismus nicht klar ist, bringt sie nicht nach vorne. Denn: Eralp will im kommenden Jahr eine wichtige Wahl gewinnen – und als erste Linken-Politikerin Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden.

Von dem Beschluss ihrer Parteifreunde in Niedersachsen distanziert sich Eralp schnell – und........

© RP Online