Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: Die AfD ist im Westen angekommen
Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Die AfD ist im Westen angekommen
Düsseldorf · Zweimal in zwei Wochen wurde in Deutschland gewählt. Und bei aller Unterschiedlichkeit gibt es bei den Ergebnissen auch auffällige Gemeinsamkeiten. Ein tieferer Blick in die Zahlen zeigt zum Beispiel, warum die Rechtspopulisten so gute Ergebnisse erzielt haben.
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Die AfD in Mainz am Wahlsonntag um 18 Uhr. Vorne Spitzenkandidat Jan Bollinger, recht neben ihm Parteichefin Alice Weidel.
Nun ist erst mal ein halbes Jahr Zeit – voraussichtlich. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben gewählt; beide Länder zusammen vertreten immerhin knapp ein Fünftel der deutschen Bevölkerung. Anfang September ist Sachsen-Anhalt dran: Wenn nichts dazwischenkommt, ist das die nächste Landtagswahl, mit Herausforderungen einer ganz neuen Dimension.
Zeit also, zwei Schritte zurückzutreten und die Ergebnisse näher zu betrachten. Vier Erkenntnisse drängen sich auf. Die Daten stammen von Infratest Dimap und der Forschungsgruppe Wahlen.
Konzentration in der Mitte
Zweimal war nach den Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu erwarten, zweimal führte das zu einer auffälligen Zusammenballung der Stimmen bei zwei Parteien der Mitte – Grünen und CDU in Baden-Württemberg, CDU und SPD in Rheinland-Pfalz. Das hat die kleinen Parteien aus dem Parlament gedrückt: Die FDP flog beide Male aus dem Landtag, in Mainz traf es zusätzlich die Freien Wähler, die Linke scheiterte zweimal. Ergebnis sind zwei........
