Ukraine-Verhandlungen in Berlin: Auch für Kanzler Merz steht sehr viel auf dem Spiel
Friedrich Merz steht am Sonntag irgendwann tagsüber allein am Fenster des Bundeskanzleramts und blickt in das trübe Dezember-Wetter in Berlin. Man sieht dem deutschen Kanzler die Anspannung in seinem Gesichtsausdruck an.
Es ist vielleicht die entscheidende außenpolitische Woche in seiner noch jungen Kanzlerschaft. Es geht um Krieg und Frieden in Europa, um Sicherheitsgarantien für die Ukraine, das Verhältnis zu den USA, das Miteinander in Europa. Sehr viel für den 70 Jahre alten Regierungschef, der gemeinsam mit seinem außenpolitischen Berater Günter Sautter Gastgeber der Gespräche über einen Waffenstillstand in Berlin ist.
Am Sonntag waren der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, mit einer ukrainischen Delegation um Präsident Wolodymyr Selenskyj im Berliner Kanzleramt zusammengekommen. Merz begrüßte, moderierte eine erste Runde und zog sich dann aus den Verhandlungen im Kleinen Kabinettssaal im Kanzleramt zurück. Sautter blieb als eine Art Moderator im Raum. Dann begann eine Art Pendeldiplomatie auf den Fluren des Kanzleramts, am Ende gab es im Bankettsaal ein Abendessen. Nach gut fünf Stunden wurden die Beratungen am Sonntagabend vorerst beendet.
Es seien „intensive Gespräche“ gewesen, die man bisher so........





















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