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Deutsche Wirtschaft gegen neues Naturschutzgesetz: „Wir hängen Deutschland vom Wachstum ab“

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14.07.2026

Deutsche Wirtschaft gegen neues Naturschutzgesetz „Wir hängen Deutschland vom Wachstum ab“

Lobbyistin für den Mittelstand: Helena Melnikov ist Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).

Exklusiv | Berlin/Düsseldorf · Umweltminister Schneider will Moore und Naturschutzgebiete per Gesetz ins überragende öffentliche Interesse stellen und so noch besser schützen. Doch die Wirtschaft und die Union stellen sich dagegen: Wirtschaftswachstum müsse überall Vorrang haben.

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Die deutsche Wirtschaft schlägt Alarm gegen einen Gesetzentwurf von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zum besseren Schutz von Naturflächen. „Die Bundesregierung darf den beschleunigten Erhalt und Ausbau der Infrastruktur jetzt nicht durch ein künstliches Gegeneinander von Natur und Wirtschaft stoppen“, warnt die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov. Schneiders Gesetzentwurf bedrohe Investitionen in dringend benötigte Straßenprojekte in ländlichen Regionen, etwa Ortsumgehungen, Brückenbauten oder die Rohstoffgewinnung. Naturschutzverbände dagegen pochen auf die Durchsetzung der Pläne.

Umweltminister will Moore, Wälder und Auen besser schützen

Schneiders Gesetzentwurf soll die Unantastbarkeit von Naturschutzgebieten, den Kernzonen von Biosphärenreservaten und bestimmten Mooren sichern, die für den Klimaschutz besonders wichtig sind. Sie sollen in das überragende öffentliche Interesse gestellt werden, um sie vor Straßen- und anderen Bauprojekten besser zu schützen. „Moore, Wälder und Auen dämpfen die Folgen von Hochwasser, Hitze........

© RP Online