Die SPÖ hat ein größeres Problem als Babler
Andreas Babler kann einem Leid tun. Am Montag hat er seinen Auftritt bei den ORF-Sommergesprächen, und viele Genossen warten nur darauf, dass er dort Verfängliches sagt. Die SPÖ-Vorsitzdebatte hat wieder an Fahrt aufgenommen. In den Landes- und Bezirksparteien wächst der Unmut ob der schlechten Umfragewerte – und grassiert, zu Recht, die Angst vor den nächsten Wahlen.
In Kärnten schaut’s schlecht aus, Anfang 2027 sind dort Gemeinderatswahlen – 2028 folgt die Landtagswahl: Der neue SPÖ-Landeshauptmann Daniel Fellner schafft es derzeit nicht, in die Beliebtheitsstapfen seines Vorgängers Peter Kaiser zu steigen. Auch in Tirol wird gewählt. Dort gibt es mit Philip Wohlgemut einen fast frischen Parteichef, er folgte auf Georg Dornauer. Der wiederum tritt wohl mit eigenem Projekt an. Jetzt kann man gegen ihn sagen, was man will, aber er ist unterhaltend, populär – und wird der SPÖ darum Stimmen absaugen. In Oberösterreich wird 2027 gewählt, in Niederösterreich 2028. In beiden Ländern wird das Rennen um Platz eins zwischen FPÖ und ÖVP alles dominieren. Insgesamt schaut es für die Sozialdemokratie also nicht rosig aus. Daran soll in den Augen........
