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Die Geldmaschine Fifa soll für den Schutz von Frauen zahlen

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06.07.2026

Die Geldmaschine Fifa soll für den Schutz von Frauen zahlen

Kolumnistin Samantha Zaugg hat eine verwegene Idee. Aber, fragt sie: Wann, wenn nicht während einer Fussball-Weltmeisterschaft, soll man gross denken?

Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) während des WM-Spiels Kolumbien-Portugal am 27. Juni.

«Was ich am Fussball am meisten liebe, ist, dass es immer das Gleiche ist. Zweimal 45 Minuten, für Nichtkenner immer dasselbe, haargenau dasselbe.» So beschrieb es Peter Bichsel in seinem schönen Text «Die Liebe zur Wiederholung».

Dazu gehört auch das immer gleiche, lustvolle Aufregen. Zum Beispiel, wenn sie wieder nur zum Goalie zurückkegeln, rumstochern und geschenkte Tore nicht versenken. Man kann alles besser wissen, mit einem Bier in der Hand im Stadion oder gemütlich in der Trainerhose auf dem Sofa. Erregungskultur im besten Sinne.

Leider bleibt es nicht beim Aufregen aus der Ferne. Gewalt nach Fussballspielen ist real, ganz gleich, wie das Resultat ausfällt. Verliert das eigene Team, kommt es genauso zu Ausschreitungen, wie wenn es gewinnt. Zweimal in Folge haben Fans nach dem Finale der Champions League Paris verwüstet. Obwohl Saint-Germain gewonnen hat.

Diese Gewalt findet nicht nur im öffentlichen Raum statt, die Täter tragen sie auch nach Hause. An Spieltagen steigt die häusliche Gewalt. Eine Studie hat den Effekt im Grossraum Manchester untersucht . Anrufdaten von........

© Oltner Tagblatt