Entwicklungspolitik: Zu wenig Mittel, zu wenig Kohärenz
Es sind Kürzungen mit Todesfolgen: Die britische medizinische Fachzeitschrift »Lancet« veröffentlichte im Mai eine Studie, die bis 2030 zusätzliche 22,6 Millionen Todesfälle prognostiziert – darunter 5,4 Millionen Kinder –, sollten die aktuellen Trends bei den weltweiten öffentlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (ODA) anhalten. Dort wird in einer Zeit der multiplen Krisen von Klimawandel über kriegerische Konflikte bis hin zu hohen Lebensmittelpreisen, angeführt von den USA unter Donald Trump, massiv gekürzt. 2025 kam es bislang zum größten........
