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Die Linkspartei und ihre falschen Freunde Palästinas

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11.09.2026

Kürzlich hatte die Neuköllner Linkspartei auf den Herrfurthplatz geladen. »Wütend auf den Kapitalismus« hieß die Wahlkampfveranstaltung, auf der gegen Ende der Rapper Dahabflex auftrat. In seinem Song »Stop the Genocide« rappte er »Yalla Yalla Intifada« und »Death to the IDF«. Anwesende Politiker der Linkspartei intervenierten nicht. Die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp distanzierte sich anschließend deutlich: Aufrufe zur Gewalt und zur Tötung von Menschen seien inakzeptabel.

Das war richtig. Nur die anschließende Debatte darüber, ob die Berliner Parteiführung ihren Neuköllner Verband im Griff habe und dieser einer künftigen Koalition im Weg stehen könnte, greift zu kurz. Dahinter steht eine grundsätzliche Frage: Welche Haltung zu Israel und Palästina soll in der Linkspartei künftig bestimmend sein?

Zum Thema: Inquisitorisches Ritual gegen Elif Erdalp – Im Berliner Wahlkampf inszenieren Medien und Politik erneut einen Antisemitismus-Skandal um Die Linke. Ein durchsichtiges Manöver, meint unsere Kommentatorin.

Der israelisch-palästinensische Konflikt wird nicht in Berlin gelöst. In Berlin lebt aber eine heterogene jüdische Bevölkerung mit vielen Israelis und eine große palästinensische Community. Seit dem........

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