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Tigerfell als Bettvorleger

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01.01.2026


Das Papier "Überlegungen zur weiteren Strategie der Friedensbewegung" (1) - unterzeichnet von Reiner Braun, Michael Müller, Willi van Ooyen, Christof Ostheimer, Karl-Heinz Peil und Peter Wahl (wo bleiben die Frauen?) - ist unkritisch und eignet sich nicht als "Diskussionsgrundlage". Es legt kein Fundament, auf welchem aufbauend die Friedensbewegung als eine antimilitaristische Massenbewegung der entschlossenen Kriegsgegnerschaft ein nicht nur gesellschaftlicher, sondern auch politischer Faktor zu werden verspricht. Es bleibt beim Tigerfell als Bettvorleger für eine Schlafgelegenheit, in welche DGB und Kirchen etc. zu einem Schäferstündchen eingeladen werden.

Eine Bewegung, deren 'Köpfe' nicht schonungslos analysieren, wo und warum Fehler gemacht wurden, kommt nicht raus aus der Fehlermacherei, auch wenn sie vollmundig "Überlegungen zur weiteren Strategie" ankündigt. Eine Bewegung, deren 'Köpfe' sich auf die Feststellung beschränken, dass ihre "Ressourcen - personell, finanziell, organisatorisch - ... sehr beschränkt (sind)" (Pkt. 5.2) und dass sie -........

© Neue Rheinische Zeitung