Klärschlammverbrennung im GKS Schweinfurt: Gemeinschaftskraftwerk sucht jetzt nach Alternativen
Offiziell liegen die Pläne für den Umbau des Heizteils im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt schon länger auf Eis. Im Herbst 2025 war klar: Der Umstieg von Kohle auf Klärschlamm wird so, wie geplant, nicht kommen. Von 84 Millionen Euro war die Rede, die man in den Umbau investieren müsste, um als eines von wenigen Kraftwerken in Bayern Klärschlamm verbrennen zu können. Heute schätzt man die Investitionskosten weit höher.
Von 140 Millionen Euro geht man inzwischen aus, sagt Ingo Zorbach, seit diesem Jahr neuer Geschäftsführer des GKS. Der Grund: der Anstieg bei den Baukosten, die förmlich explodiert sind. Sie stellten die Wirtschaftlichkeit der früheren Pläne infrage. An dem grundsätzlichen Ziel, langfristig aus der Kohle auszusteigen, will man im Gemeinschaftskraftwerk festhalten, darin sind sich die Gesellschafter einig.
Von Pellets bis Abwärme – in Frage kommt erstmal alles
Noch ist offen,........
