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Krankenkassenprämien: Es braucht mehr als schöne Zahlen

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03.10.2026

Krankenkassenprämien: Es braucht mehr als schöne Zahlen

Von Ronahi Yener, Kantonsrätin SP, Baar

Noch profitieren die Zugerinnen und Zuger von tiefen Krankenkassenprämien. Ab 2028 könnte sich das deutlich ändern. SP-Kantonsrätin Ronahi Yener befürchtet, dass besonders der Mittelstand die Folgen zu spüren bekommt.

Themenbilder zu Krankenkassenprämien, Prämienverbilligungsinitiative, Prämien-Entlastungs-Initiative 01.05.2024 ©Andrea Zahler / CH Media

Auf dem Papier steht Zug glänzend da: Die Krankenkassenprämien sind 2026 um fast 15 Prozent gesunken, nirgends in der Schweiz zahlt man weniger . Doch diese schönen Zahlen haben ein Ablaufdatum. Ende 2027 endet die befristete Übernahme der Spitalkosten durch den Kanton. Gleichzeitig tritt die einheitliche Finanzierung EFAS in Kraft.

Der Regierungsrat selbst rechnet für 2028 mit einem Prämienanstieg im Bereich von 25 Prozent. Bei einer mittleren Prämie heisst das rund 65 Franken mehr pro Person und Monat, gut 800 Franken im Jahr. Für eine Familie ist es sogar ein Mehrfaches davon.

Treffen wird das vor allem den Mittelstand. Wer knapp zu viel verdient, um Prämienverbilligung zu erhalten, trägt jeden Anstieg vollständig selbst.........

© Luzerner Zeitung