Ingolstadt: KI-Überwachung gegen „Vandalismus“?
Ingolstadt: KI-Überwachung gegen „Vandalismus“?
In letzter Zeit tauchen in Ingolstadt immer häufiger Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen auf, angeblich um uns zu schützen. Jetzt soll, zumindest wenn es nach dem Kommunalunternehmen IFG geht, auch noch KI genutzt werden.
Am 1. Juli erschien im Donaukurier ein Artikel, der Ingolstadts zweiten Bürgermeister Franz Wöhrl, von der CSU, für seinen Kampf gegen „Vandalismus, Schmierereien und Müll“ lobte. Anlass dafür war die von ihm initiierte Gründung der sogenannten „Lösungsrunde Sauberkeit und Sicherheit“, welche hauptsächlich aus Politiker:innen und Vertreter:innen der Wohnungsbaugesellschaft GWG und der Polizei besteht. Als Beispiel für die Notwendigkeit dieser Runde nennt er unter anderem das ERC-Graffiti, welches nach Schließung des Stadttheaters auf dessen Dach aufgetaucht ist. Während also kulturelle Angebote, wie das Stadttheater, wegen fehlender Gelder für dessen Sanierung geschlossen werden müssen, träumen Wöhrl und seine „Lösungsrunde“ von Überwachungskameras, Diensthunden und mehr Streifen. Kostengünstig werden........
