TV-L: FU-Streikversammlung stimmt für Solidarität mit dem Schulstreik
Am heutigen Hochschulaktionstag kamen Beschäftigte und Studierende der FU in einer Streikversammlung zusammen. Dabei wurde klar, dass der Kampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen mit dem politischen Kampf gegen die Militarisierung verbunden werden muss.
„Heute ist kein Arbeitstag, heute ist Streiktag!“ Zahlreiche Gewerkschafter:innen der Freien Universität Berlin, gemeinsam mit Studierenden, einige von ihnen organisiert bei dem Solidarischen Komitee und der marxistischen Hochschulgruppe Waffen der Kritik, gingen heute Morgen nicht zur Arbeit oder in ihre Kurse. Stattdessen kamen sie vor den U-Bahnhöfen und in den Gängen der Universität zusammen, um weitere Kolleg:innen und Kommiliton:innen für die Streikversammlung und die anschließende zentrale Streikdemonstration in Berlin-Mitte zu mobilisieren.
Im Rahmen des Hochschulaktionstages, der Teil der Tarifrunde der Länder ist, streikten heute in ganz Deutschland Beschäftigte der Hochschulen. Die Tarifkommission der Länder hat sich in den bisherigen Verhandlungsrunden geweigert, den Forderungen der Gewerkschaften entgegenzukommen und dabei deutlich gemacht, dass die Bundesländer an der Sparpolitik auf Kosten der Beschäftigten und der Bevölkerung festhalten wollen. In diesem Kontext haben ver.di und GEW heute gemeinsam zu einem Aktions- und Streiktag gegen Sanierungsstau, Befristungen, Leistungsverdichtung, Outsourcing und drohenden Reallohnverlust aufgerufen.
Das Land Berlin unter dem schwarz-roten Senat von Kai Wegner ist Vorreiter einer rabiaten Kürzungspolitik, die neben der Kultur, den Schulen und der sozialen Arbeit auch die Hochschulen besonders trifft. Im Sommer letzten Jahres haben die Leitungen der Berliner Hochschulen einer Änderung der Verträge mit der Wissenschaftsverwaltung zugestimmt, die eine Kürzung der Budgets um fast eine Milliarde Euro bis 2028 bedeutet.
Auf der Streikversammlung tauschten sich die Beschäftigten und Studierenden aus, was die........
