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Imperialistischer Krieg gegen den Iran: eine Warnung an alle Völker der Region

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18.03.2026

Imperialistischer Krieg gegen den Iran: eine Warnung an alle Völker der Region

Auch wenn die Region bereits von zahlreichen Kriegen erschüttert wurde, erinnert das Ausmaß der Aggression gegen den Iran an die umfassende Unterdrückung der Arabischen Frühlinge und verstärkt die durch den Völkermord in Gaza ausgelöste konterrevolutionäre Dynamik.

Teheran, Iran. In der Nacht von Samstag auf Sonntag bombardiert die israelische Luftwaffe die Öllager in der iranischen Hauptstadt Teheran. Die Stadt steht in Flammen, unter einer Decke giftigen Rauchs. Das in die Kanalisation fließende Öl entzündet die Straßen. Die Wasserreserven einer Stadt mit zehn Millionen Einwohner:innen werden durch die giftigen Rückstände der Brände verseucht. Eine endlose Nacht, der Rauch verhindert den Anbruch des Tages. Den ganzen nächsten Tag regnet es Öl.

Karaj, Iran. In der Nacht von Montag auf Dienstag werden von den Einwohner:innen seltsame Explosionen gemeldet. Ein Feuerball erhellt die Stadt wie am helllichten Tag. Gleichzeitig tauchen bläuliche Lichter am Horizont auf. Nach den Hypothesen mehrerer Analyst:innen wurde ein Kraftwerk getroffen.

Ramlet el-Baïda, Libanon. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beschoss eine israelische Drohne ein Auto und die Zelte einer Gruppe von Vertriebenen, die vor den Angriffen auf die südlichen Vororte von Beirut geflohen waren. Acht Tote.

Schulen und Geflüchtetenlager ins Visier nehmen, ganze Städte vom Stromnetz abschneiden, die Umgebung militarisieren, um sie gegen Zivilist:innen zu richten. All das führt uns zurück in die Hölle von Gaza. Nun fügen die Imperialisten und Israel noch einige weitere Kreise hinzu.

Im Weißen Haus hat die Hektik die Oberhand gewonnen. Die Kriegsziele der Vereinigten Staaten sind nicht erreicht: Der Regimewechsel ist nicht erfolgt; die Bevölkerung, die direkt von den Luftangriffen betroffen ist, schätzt die von den imperialistischen Bomben versprochene „Befreiung“ nur mäßig; die Eskalation ist unkontrollierbar und die USA haben die Initiative verloren. Es gibt keinen klaren Ausweg. Bis dieser gefunden ist, tut der Imperialismus das, worin er am Besten ist: Zivilist:innen massakrieren.

In Tel Aviv war dies vermutlich der Ausgangspunkt. Das wesentliche Ziel ist, dass der Iran nicht mehr existiert, selbst wenn dafür die enormen Reichtümer des Landes zerstört werden müssen, die Washington doch so begehrt. Sobald Israel eine Strategie der regionalen Zersplitterung verfolgt, um die Nachbarstaaten in gescheiterte Staaten ohne Verteidigungsfähigkeit zu verwandeln, werden Chaos und ethnische oder konfessionelle Spaltungen zu Kriegszielen an sich und die militärische Technik tendenziell zu Völkermord.

Wir schrieben vor einigen Tagen: Palästina „globalisiert“ sich und mit ihm die Konterrevolution.

Regionaler Krieg und Konterrevolution

Westasien und Nordafrika haben zahlreiche Kriege erlebt: den Krieg von 1948, die Invasion Ägyptens durch Frankreich, das Vereinigte Königreich und Israel im Jahr 1956; die Kriege Israels, wie den Sechstagekrieg 1967 oder die Invasionen im Libanon; den Jom-Kippur-Krieg 1973; den Iran-Irak-Krieg von 1980 bis 1988; den Golfkrieg 1990–1991 sowie die aufeinanderfolgenden US-Invasionen in Afghanistan 2001 und im Irak 2003.

Diese Kriege hatten eine regionale Dimension und bezogen mehrere Kriegsparteien mit ein, doch waren sie weit davon entfernt, ebenso viele Frontlinien zu bilden. Der Krieg von 1948, mitten in der Nakba, stellte Jordanien, Ägypten, den Irak und Syrien gegen Israel, hatte jedoch nur begrenzte Tragweite angesichts des Paktes zwischen der jordanischen Monarchie an der Spitze der arabischen Koalition und Tel Aviv, der auf Kosten der Palästinenser geschlossen wurde. Auch der Iran-Irak-Krieg hatte eine regionale Dimension: Der Irak griff Öltanker im Persischen Golf an, während der Iran die Straße von Hormus gesperrt hatte. Doch der Großteil der Auseinandersetzungen fand auf dem Territorium der beiden Staaten statt. Während des vom US-Imperialismus geführten Golfkriegs fanden die Operationen vor allem im von Saddam Hussein besetzten Kuwait, an der Grenze zu Saudi-Arabien und dann im Irak selbst statt.

Im aktuellen Krieg gibt es viel mehr Fronten. Zu Beginn des Völkermords erklärte die israelische Führung bereits, dass sie einen „Mehrfrontkrieg“ führe. In den ersten Stunden des Krieges gegen den Iran starteten die USA Bombardements auf den Irak,........

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