Georg Restle räumt Fehler ein, und die ARD nimmt ihn in Schutz
09. August 2026 – 26. Aw 5786
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Georg Restle räumt Fehler ein, und die ARD nimmt ihn in Schutz
Die Causa des WDR-Journalisten Georg Restle, der einen Link mit einem Verschwörungsnarrativ über Israels Zutun zur Migrantenkrise in Ceuta verbreitet hat, geht weiter. Der Redakteur räumt einen Fehler ein. Die ARD verteidigt ihn
09.08.2026 15:03 Uhr
Der WDR-Journalist und Auslandskorrespondent Georg Restle hat mit einem Beitrag auf der Plattform X zur Flucht Zehntausender Migranten in die spanische Exklave Ceuta eine Beschwerde an die WDR-Programmdirektion ausgelöst. Er hatte auf X einen Beitrag der US-Zeitschrift »The Nation« geteilt und einen englischsprachigen Auszug des Textes gepostet.
Er zitierte, die Ereignisse in der spanischen Exklave seien »weder eine echte humanitäre Krise noch Teil eines antikolonialen Kampfes, sondern Teil der Bemühungen des immer stärker werdenden US-israelisch-marokkanischen Bündnisses (…), eine progressive europäische Regierung zu schwächen, Europa zu spalten und das Völkerrecht zu untergraben.«
Kritik von Rundfunkrat-Mitglied
Felix Schotland, Mitglied im Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln und im WDR-Rundfunkrat, wandte sich daraufhin mit einem Brief an WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk. »Aussagen dieser Tragweite sind geeignet, das Vertrauen in die journalistische Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des WDR nachhaltig zu beschädigen«, hieß es in dem Schreiben, das die »Jüdische Allgemeine« im Wortlaut veröffentlichte.
»Besonders irritiert mich, dass ein führender........
