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Zwischen Jubel und Ungewissheit

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01.03.2026

01. März 2026 – 12. Adar 5786

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Zwischen Jubel und Ungewissheit

Wie Israelis auf den Tod des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei reagieren

Die Nachricht erreichte Israel am späten Samstagabend – zuerst als Gerücht, dann als Eilmeldung, am Morgen darauf schließlich als bestätigte Realität: der iranische Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, seit 1989 oberster Führer des Iran, und für viele Israelis die personifizierte Bedrohung ihres Landes, ist tot.

Noch bevor offizielle Bestätigungen aus Teheran vorlagen, unterbrachen israelische Fernsehsender ihr Programm. Auf Smartphones erschienen im Minutentakt neue Meldungen, während sich auch in sozialen Netzwerken Spekulationen und vorsichtige Jubelreaktionen überschlugen.

Die Regierung in Jerusalem reagierte schnell – und mit ungewöhnlich deutlichen Worten. Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte in einer Videoansprache, es gebe »viele Anzeichen, dass der Tyrann nicht mehr unter uns ist«. Chamenei habe »über mehr als 30 Jahre Terror in die Welt geschickt« und unablässig daran gearbeitet, »den Staat Israel zu vernichten«, führte der Premier aus.

Gleichzeitig sprach Netanjahu von einem historischen Moment, der jedoch »keineswegs das Ende der Auseinandersetzung bedeute«. Israels militärische Operationen gegen iranische Ziele würden fortgesetzt, machte er deutlich. Auch Verteidigungsminister Israel Katz schlug einen unmissverständlichen Ton an. »Wer versucht, Israel zu zerstören, wird selbst zerstört«, schrieb er in einer öffentlichen Erklärung. Israel werde weiterhin »mit voller Kraft handeln«, um Bedrohungen aus dem Iran zu begegnen.

Viele freuen sich über das Ende des »Hauptfeindes«

Währenddessen freuen sich auch israelische Bürger über das Ende des »Ojew merkasi«, des Hauptfeindes, wie sie ihn nannten. In zahlreichen öffentlichen Schutzräumen im ganzen Land brach spontaner Jubel aus, als sich die Nachricht........

© Juedische Allgemeine