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Yair Golan und Sara Netanjahu drohen einander mit Klage

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02. September 2026 – 20. Elul 5786

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Yair Golan und Sara Netanjahu drohen einander mit Klage

Der Streit droht, vor Gericht zu landen. Der Parteivorsitzende der Demokraten weist die »Verräter«-Vorwürfe als haltlos zurück

Es war kein »Versprecher«. Da ist sich Yair Golan ganz sicher. Am Mittwoch warnte der Vorsitzende der Partei »Die Demokraten«, die Äußerungen von Sara Netanjahu seien Teil einer geplanten Kampagne, um politische Gegner im Wahlkampf zu diskreditieren.

Die Ehefrau von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Montagabend in einem Interview mit dem regierungsnahen Fernsehsender Kanal 14 nahegelegt, dass Golan bereits vor dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 von dem bevorstehenden Angriff gewusst haben könnte. Belege für ihre Andeutung legte sie nicht vor.

An jenem Morgen waren Tausende von Terroristen, angeführt von der Hamas, über südliche israelische Gemeinden hergefallen. Sie richteten verheerende Blutbäder an, ermordeten mehr als 1200 Menschen und nahmen 251 Geiseln, die meisten von ihnen Zivilisten.

Golan war damals Reservist und fuhr am Morgen des Angriffs in den Süden. Im Gebiet des Nova-Musikfestivals half er unter Lebensgefahr bei der Rettung von Menschen, die vor den Terroristen geflohen waren. Das ist mehrfach durch Augenzeugen belegt.

Golan beobachtet, was in den sozialen Medien geschehe

Am Mittwoch erklärte er im Podcast der Tageszeitung Maariv: »Das ist kein Versprecher. Ich sehe, was in den sozialen Medien geschieht, was Teile des Likud, der Koalition, seit dem 7. Oktober über mich sagen. Es ist eine geplante Kampagne.«

»Netanjahus eigentliches Ziel ist die Zerstörung der Normen und Werte der israelischen Gesellschaft«, führte er aus. »Es geht darum, Gutes in Böses zu verkehren, Geradliniges in Krummes, Anständiges und Moralisches in Korruptes. Genau das tut er.« Jeder, der sich der Regierung widersetze werde als Verräter gebrandmarkt, so der Politiker weiter. »Und wenn es keine Anhaltspunkte mehr gibt,........

© Juedische Allgemeine