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Tausende Stimmen gegen das Vergessen

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thursday

02. Juli 2026 – 17. Tamus 5786

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Tausende Stimmen gegen das Vergessen

Die Hebräische Universität und Edut 710 schaffen ein KI-gestütztes Archiv, das die Zeugnisse des 7. Oktober bewahrt

Der Moment, in dem ein Mensch seine Geschichte erzählt, ist einzigartig. Gleichsam ist er oft kurzlebig. Denn Erinnerungen verblassen – doch Aufzeichnungen bleiben. Mit der Frage, wie sich Tausende von Zeugenaussagen bewahren, zugänglich machen und viele Jahre später noch hörbar- und sichtbar sein können, befassen sich die Hebräische Universität Jerusalem (HU) und Edut 710. Da die Welt an diesem Donnerstag des 1000. Tages seit den Massakern vom 7. Oktober gedenkt, haben sie ein KI-gestütztes Archiv für die Zeugnisse der Überlebenden auf den Weg gebracht.

Fast 2000 Überlebende, Augenzeugen, Ersthelfer, Hinterbliebene und freigelassene Geiseln haben seit dem 9. Oktober 2023 ihre Erlebnisse vom Schwarzen Schabbat geschildert. Als Tausende von Terroristen, angeführt von der Hamas in Gaza, Blutbäder in südlichen israelischen Gemeinden mit mehr als 1200 Toten und 251 Geiseln anrichteten. Es sei dringender denn je, »die Stimmen derer zu bewahren, die diesen Tag miterlebt haben«, so die HU.

KI-gestütztes Archiv mit Zeugenaussagen zum 7. Oktober

Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben die Hochschule und Edut 710 (übersetzt Zeugenaussage 710) eine Vereinbarung unterzeichnet, um ein KI-gestütztes Archiv mit Zeugenaussagen zum 7. Oktober aufzubauen. Das von der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Digitale Geisteswissenschaften der HU entwickelte Archiv wird im........

© Juedische Allgemeine