Neue Studie: Hamas plante 7. Oktober über Jahre
19. Mai 2026 – 3. Siwan 5786
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Neue Studie: Hamas plante 7. Oktober über Jahre
Forschungen der Hebräischen Universität zeigen auf, dass das verheerende Massaker Teil einer langfristigen Strategie zur Destabilisierung Israels war
Die verheerenden Massaker der Hamas mit mehr als 1200 Toten und 251 Geiseln am 7. Oktober 2023 waren nach Einschätzung eines neuen Forschungspapiers der Hebräischen Universität in Jerusalem keine spontane Reaktion aus Wut oder Verzweiflung. Vielmehr soll es sich um den Höhepunkt einer jahrelang vorbereiteten Strategie gehandelt haben. Ziel der Terrororganisation sei es gewesen, einen regionalen Krieg auszulösen – und Israel militärisch wie gesellschaftlich zum Zusammenbruch zu bringen.
Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Forschers Daniel Sobelman. Grundlage der Untersuchung sind geheime Hamas-Dokumente, die israelische Soldaten nach Beginn des Gaza-Kriegs in der Palästinenserenklave sichergestellt haben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal »Studies in Conflict & Terrorism« veröffentlicht.
Demnach entwickelte sich die Hamas in den Jahren vor dem Angriff grundlegend weiter. Während israelische Sicherheitsbehörden die Organisation lange als weitgehend pragmatischen Akteur betrachteten, mit Fokus auf die Verwaltung des Gazastreifens, zeichnet die Studie ein anderes Bild: »Die Hamas hat sich zunehmend auf eine offensive Strategie vorbereitet.«
Hamas rückte näher an »Achse des Widerstandes« heran
»Der 7. Oktober war nicht nur ein katastrophales Versagen der israelischen Geheimdienste«, resümiert Sobelman. »Er war das Ergebnis eines langfristigen strategischen Wandels, bei dem die Hamas zu glauben begann, Israels Zusammenbruch sei nicht länger eine Fantasie, sondern ein erreichbares Ziel.«
Laut Studie rückte die Hamas in den Jahren vor dem Angriff immer enger an die sogenannte »Achse des Widerstands« heran – das vom........
