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Hamas will angeblich Verwaltung in Gaza abgeben

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Die Hamas hat ihre zivilen Behörden im Gazastreifen angewiesen, die Übergabe der Verwaltungsautorität an ein technokratisches Gremium vorzubereiten. Die Entscheidung steht laut der palästinensischen Terrororganisation im Zusammenhang mit Schritt zwei des Waffenstillstandsabkommens, das von US-Präsident Donald Trump vermittelt worden war. Die Ankündigung ist eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass die Hamas bereit sein könnte, die tägliche Verwaltung abzugeben. Ihre Rolle als bewaffnete Macht im Gazastreifen steht aber offenbar nach wie vor nicht zur Debatte.

In einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft erklärte Hamas-Sprecher Hazem Qassem: »Aufgrund der Erklärung von US-Präsident Trump, einen Friedensrat für den Gazastreifen bilden zu wollen, hat die Organisation allen Regierungsstellen und -behörden im Gazastreifen eindeutige Anweisungen gegeben, die Übergabe ihrer Befugnisse an das unabhängige palästinensische Expertenkomitee vorzubereiten.«

Diese Entscheidung sei »eindeutig und endgültig«, so Qassem weiter. Zudem gebe es Ansagen, die Arbeit des Komitees »im Einklang mit dem nationalen Interesse und dem Plan zur Beendigung des Krieges« zu unterstützen.

Allen Forderungen, die Waffen niederzulegen und Gaza zu entmilitarisieren, jedoch widersetzt sich die Hamas kategorisch. Und auch in der jüngsten Erklärung gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich daran etwas geändert haben könnte. Die Waffen sind das wichtigste Mittel der Hamas, die Palästinenserenklave zu beherrschen.

Die geplante Machtübergabe ist Teil der........

© Juedische Allgemeine