Die Gewalt hat am Schabbat gesiegt
03. September 2026 – 21. Elul 5786
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Die Gewalt hat am Schabbat gesiegt
Wegen ultraorthodoxer Randalierer: Das Café Besimta der Bewegung »Juden für Jesus« öffnet samstags nicht mehr
Sie geben auf: Nach zwei Monaten von gewaltsamen Protesten und Beschimpfungen vor einem Café in Jerusalem durch ultraorthodoxe Randalierer haben die Betreiber am Donnerstag bekanntgegeben, das Lokal »schweren Herzens« am Schabbat nicht mehr zu öffnen. Das Café Besimta im Zentrum der Stadt gehört zu der messianischen Bewegung der »Juden für Jesus«.
Die Entscheidung folgte auf angespannte Wochen, in denen das Lokal jeden Samstag zum Schauplatz von aggressiven Demonstranten wurde, die ohne Unterlass »Schabbat« schrien, und von Gästen und Anwohnern, die sich solidarisch mit den Betreibern und der Belegschaft erklärten.
Die Proteste wurden jedoch zunehmend gewalttätiger. So wurden in den vergangenen Tagen Fäkalien vor dem Eingang verschüttet und das Schloss der Tür mit Klebstoff verschmiert, was die Öffnung verzögerte. Auch wurden Tische umgeworfen, und zusehends versuchten die meist jugendlichen Randalierer, Gäste am Betreten des Cafés zu hindern und bauten Barrikaden in der Umgebung auf.
Entscheidung sei »schweren Herzens« getroffen worden
In der offiziellen Stellungnahme der Caféleitung hieß es, die Entscheidung sei schweren........
