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Deutschland verfünffacht Unterstützung für Yad Vashem

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07.07.2026

07. Juli 2026 – 22. Tamus 5786

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Deutschland verfünffacht Unterstützung für Yad Vashem

Außenminister Wadephul und sein israelischer Amtskollege Sa’ar haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Ausbau der Förderung für die israelische Holocaust-Gedenkstätte angekündigt. In den Fragen zu Iran und Libanon herrschte Einigkeit, beim Westjordanland nicht

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul und sein Amtskollege Gideon Sa’ar unterzeichneten am Dienstag in Jerusalem eine Vereinbarung, die die finanzielle Unterstützung für Yad Vashem deutlich ausbaut. Die israelische Holocaust-Gedenkstätte wird demzufolge das Fünffache erhalten. Statt einer Million nun fünf Millionen Euro bis zum Ende des Jahrzehnts.

Die Gelder sollen vor allem in die Digitalisierung der Archive sowie in Bildungsprogramme gegen Antisemitismus, Holocaustverfälschung und -leugnung fließen. »In Zeiten, in denen immer weniger Zeitzeugen von den Verbrechen der Schoa berichten können, ist die Arbeit von Yad Vashem von unschätzbarem Wert«, erklärte Wadephul dazu. Die zusätzlichen Mittel sollen helfen, Berichte von Zeitzeugen und historische Dokumente zu sichern, wissenschaftlich aufzubereiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deutschland sehe es als bleibende Verpflichtung an, jeder Relativierung oder Leugnung des Holocaust entschieden entgegenzutreten, so Wadephul.

Die Vereinbarung sei Ausdruck der historischen Verantwortung Deutschlands und des gemeinsamen Engagements für Erinnerung, Forschung und Bildung, so Sa’ar. Er bedankte sich mit den Worten, »die deutsch-israelischen Beziehungen sind einzigartig«. Der israelische Minister erwähnte auch das geplante Bildungszentrum von Yad Vashem in München, der ersten internationalen Außenstelle der Gedenkstätte.

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Bei dem Treffen im Außenministerium in Jerusalem sprachen beide auch die derzeitige Sicherheitslage in Nahost an. Wadephul betonte, Iran dürfe niemals in den Besitz von........

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