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„Hab viel Spaß in der Hölle, du Hurensohn!“

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thursday

02. Juli 2026 – 17. Tamus 5786

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»Hab viel Spaß in der Hölle, du Hurensohn!«

Die ehemalige deutsch-israelische Geisel Rom Braslavski reagiert auf die Tötung ihres Peinigers. Ein Moment, der für ihn mehr als Rache ist

Die Tränen kamen, bevor er sprechen konnte. Als das Telefon klingelte, fuhr Rom Braslavski gerade Auto. Am anderen Ende der Leitung waren Offiziere der israelischen Armee. Die Neuigkeiten, die sie hatten, zwangen ihn zum Anhalten. Und das, was er hörte, ließen ihn hemmungslos weinen. Er rang nach Worten, um dem Anrufer zu danken.

Die Nachricht war: Talal Jaber Mohammad Abd al-Aal, der Kommandeur des palästinensischen Islamischen Dschihad, der Braslavski in Gaza als Geisel gehalten und ihn während seiner Gefangenschaft gefoltert hatte, war bei einem israelischen Angriff getötet worden.

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»Ich bin kein Mensch, der viel weint«, sagte Braslavski später. »Aber es war meine erste Reaktion.« Während es für die meisten Israelis ein weiteres militärisches Update in einem langen Krieg ist, bedeutet es für den 22-Jährigen das Ende eines unvorstellbar grauenvollen Kapitels seines Lebens, das ihn bis heute verfolgt. Zwei Jahre lang hatte ihn ein Gesicht niemals losgelassen, wie er selbst sagt.

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