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Juden für Iran ausgespäht: Spionageprozess beginnt

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18.06.2026

18. Juni 2026 – 3. Tamus 5786

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Juden für Iran ausgespäht: Spionageprozess beginnt

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg beginnt der Prozess gegen zwei Männer, die im Auftrag des Irans gezielt Juden und Israel-Freunde für Anschläge ausgespäht haben sollen

 17.06.2026 23:16 Uhr

Vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts muss sich ab kommender Woche ein Mann verantworten, der im Auftrag des Irans Juden und Freunde Israels für Mord- und Brandanschläge ausgespäht haben soll. Eine entsprechende Anklage des Generalbundesanwalts sei im Wesentlichen unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen worden, teilte das Gericht mit. 

Die Verhandlung beginnt demnach am Freitag kommender Woche. Zunächst wurden dafür bis Mitte Oktober 18 weitere Termine angesetzt.

Die Karlsruher Behörde wirft dem Dänen mit afghanischen Wurzeln geheimdienstliche Agententätigkeit vor. Unter den von ihm ausgespähten Personen befanden sich laut Anklage auch der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster sowie der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck.

Mitangeklagt ist ein mutmaßlicher Komplize, der dem verdächtigten Spion seine Unterstützung für eine mögliche Anschlagsvorbereitung zugesagt haben soll. 

Dänische Polizeibeamte hatten den damals 53........

© Juedische Allgemeine