„Wo andere laut schweigen, lässt sie sich nicht unterkriegen“
21. Mai 2026 – 5. Siwan 5786
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»Wo andere laut schweigen, lässt sie sich nicht unterkriegen«
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland würdigt in seiner Laudatio auf die Jüdische Allgemeine die Verdienste der Redaktion - und ihren Mut
Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Elio Adler,
sehr geehrter Herr Verbandsgeschäftsführer der Sparkassen Kai Uwe Peter,
sehr geehrter Herr Chefredakteur Helge Fuhst,
Sehr geehrter Herr Beauftragter Dr. Felix Klein,
Sehr geehrte MdB’s, sehr geehrte Mitglieder des Abgeordnetenhauses,
sehr geehrter Herr Abteilungsleiter im BMI Dr. Lothar Müller,
verehrte Kollegen aus dem Zentralrat der Juden, lieber Daniel Neumann,
liebe Rebecca Seidler und lieber Daniel Botmann,
und last but not least sehr geehrter Herr Chefredakteur Peyman Engel,
lieber Philipp, liebe Miriam,
liebe Mitglieder der Redaktion,
verehrte Damen und Herren,»Wer fragt, ist unwissend für einen Augenblick. Wer nicht fragt, bleibt unwissend für immer.« Dieser Ausspruch stammt von Raschi, Rabbiner Schlomo ben Jitzchak, einem der wichtigsten und anerkanntesten Rabbiner des Mittelalters.Sich ermutigt zu fühlen, Fragen zu stellen, ist in einer demokratischen Gesellschaft entscheidend. Sie ist darauf angewiesen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger kritisch denken und bestehende Verhältnisse infrage stellen. Was würde Raschi wohl zur aktuellen Debattenkultur in Deutschland sagen?Immer häufiger erleben wir, dass komplexe Themen reduziert werden. Differenzierung geht verloren, der Raum für konstruktiven Austausch schrumpft. Viele Menschen trauen sich nicht, provokante Fragen zu stellen und Debatten offen zu führen.
»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser........
