Zwei Festnahmen nach Brandstiftung in Antwerpen
24. März 2026 – 6. Nissan 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Zwei Festnahmen nach Brandstiftung in Antwerpen
Zwei Minderjährige sollen an der Grenze zum jüdischen Viertel ein Auto angezündet haben
24.03.2026 16:53 Uhr
Weil sie mutmaßlich ein Auto in Brand gesteckt haben, hat die Polizei im belgischen Antwerpen zwei Minderjährige festgenommen. Auf Grundlage erster Ermittlungen wurde ein Untersuchungsrichter wegen vorsätzlicher Brandstiftung sowie wegen Beteiligung an den Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung eingeschaltet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ein kursierendes Bekennervideo sei Teil der Ermittlungen.
Das Auto brannte am Montagabend unweit des Hauptbahnhofs an der Grenze zum jüdischen Viertel, wie ein Sprecher sagte. Ob in der Hafenstadt gezielt die jüdische Gemeinschaft angegriffen werden sollte, blieb zunächst unklar.
Medienberichte, wonach das Feuer mit anderen Anschlägen etwa auf einen jüdischen Rettungsdienst in London oder vor einer Synagoge in Lüttich in Zusammenhang stehen könnte, bestätigte der Sprecher zunächst nicht. Dafür sei es zu früh. Der Brandanschlag in London wird als antisemitisch eingestuft, die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zu einer neuen islamistischen Gruppierung. dpa
Vier Krankenwagen vor Synagoge in Brand gesteckt
Die Londoner Polizei geht von einem antisemitischen Motiv aus
Neuer Georg Stefan Troller Preis ehrt Beiträge über jüdisches Leben
Er hat einst das Interview-Format revolutioniert. Ein neuer Journalisten-Preis wird im Namen des im September 2025 gestorbenen Schoa-Überlebenden Georg Stefan Troller ausgeschrieben
»Ich wurde von Idioten entführt«
903 Tage lang war die russisch-israelische Wissenschaftlerin Elizabeth Tsurkov als Geisel in der Gewalt pro-iranischer Terroristen. Dies ist ihre persönliche Feldstudie zur Brutalität autoritärer Regime
von Elizabeth Tsurkov 20.03.2026 Aktualisiert
Zohran Mamdani missbraucht St. Patrick’s Day für Anklage gegen Israel
Elisha Wiesel wirft dem Bürgermeister vor, an dem irischen Feiertag »eine bösartige Ritualmordlegende gegen Juden« verbreitet zu haben, indem er behauptete, sie hätten in Gaza einen »Genozid« begangen
»Die Toleranz gegenüber kontroversen Filmen ist seit dem 7. Oktober gesunken«
Die 11. Ausgabe des jüdischen Filmfestival Yesh! will das Judentum in seiner ganzen Vielfalt und Widersprüchlichkeit zeigen
von Nicole Dreyfus 18.03.2026
»Meine Großmutter war für die Nazis genau so eine Frau«
Die Bildungsministerin begegnet beim Besuch des Holocaust-Museums in Washington der Erinnerung an ihre eigene Familie. Und sie zieht Schlüsse für ihre heutige Aufgabe
Brandanschlag auf Synagoge: Vier Personen festgenommen
Die niederländische Polizei hat am Freitag vier Personen im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf eine Synagoge festgenommen
Explosion an jüdischer Schule
Nach einem nächtlichen Angriff auf eine jüdische Schule betonen Stadt und Regierung: Antisemitismus darf keinen Platz haben. Die Überwachung jüdischer Einrichtungen bleibt verstärkt
Wieder Brandanschlag auf Synagoge - diesmal in Holland
Erneuter Terrorakt gegen die jüdische Gemeinschaft: Am Freitagmorgen wurde am Eingang des Gotteshauses der jüdischen Gemeinde Rotterdam ein Feuer gelegt
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
