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Zeichen gegen Teheran

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03.03.2026

03. März 2026 – 14. Adar 5786

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Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026 10:45 Uhr

Vor der israelischen Botschaft in Berlin haben sich am Montag Exil-Iraner versammelt, um ihre Solidarität mit Israel auszudrücken und zugleich ihre Hoffnung auf einen politischen Umbruch im Iran zu bekräftigen. Die Kundgebung war geprägt von Dankesbekundungen an den Staat Israel – und scharfer Kritik am iranischen Regime.

»Wir sind heute hier, um unsere Dankbarkeit zu zeigen«, sagt Amir Hussein Samir, einer der Teilnehmer. Der Ort sei bewusst gewählt worden: direkt vor der israelischen Botschaft. Die Beziehung zwischen Iranern und Juden reiche historisch weit zurück, erklärt er.

Hoffnung trotz angespannter Lage

Mehrere Demonstrierende betonten im Gespräch, militärische Aktionen Israels richteten sich gezielt gegen Einrichtungen der Revolutionsgarden, nicht gegen die iranische Bevölkerung. »Die Propaganda, Israel schieße wahllos, ist aus unserer Sicht falsch«, sagt Samir. »Viele Menschen im Iran sind erleichtert. Sie haben die Nase voll vom Regime.«

Tatsächlich berichten Teilnehmer von Videos aus dem Iran, die Menschen zeigen sollen, die trotz der angespannten Lage Hoffnung schöpfen. In den vergangenen Jahren sei der Druck auf die Bevölkerung massiv gestiegen. Immer wieder verweisen Oppositionelle auf tausende Tote bei Protesten – insbesondere junge Menschen seien betroffen gewesen.

Scharfe Worte fanden einige Redner auch für Teile der deutschen Linken. Diese würden........

© Juedische Allgemeine