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Wichtiger ist, dass Deutschland die Fußball-WM gewinnt!

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04.06.2026

04. Juni 2026 – 19. Siwan 5786

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Wichtiger ist, dass Deutschland die Fußball-WM gewinnt!

Wichtiger ist, dass Deutschland die Fußball-WM gewinnt!

Deutschland scheitert in New York mit seiner Bewerbung für den UN-Sicherheitsrat - und die versammelte Schwarmintelligenz weiß auch warum. Spoiler-Alert: Es hat etwas mit Annalena Baerbock zu tun. Oder mit Israel

Blamage, Debakel, Ohrfeige: Die Reaktionen auf den gescheiterten Einzug Deutschlands in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fielen erwartungsgemäß heftig aus. Es war schließlich das erste Mal, dass so etwas passierte.

Von den in der Vollversammlung auf die drei westeuropäischen Bewerber abgegebenen Stimmen – nur zwei konnten gewählt werden, die Wahl war geheim – entfielen auf Portugal 134, auf Österreich 131 und auf Deutschland nur 104. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit lag bei 127. Gleich im ersten Wahlgang war alles entschieden. Deutschland fehlten 23 Stimmen. Es gab nichts zu deuteln, aber viel zu deuten.

Sogleich schlug die Stunde der Erklärer. Nicht nur Diplomaten, sondern auch Journalisten, Politiker und NGO-Aktivisten meldeten sich zu Wort und ordneten das Votum ein. Obwohl eigentlich niemand groß was wusste. Denn - wie schon gesagt- die Abstimmung war geheim und auch der Wahlkampf hatte hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Eine Exit Poll, eine Befragung der 190 Diplomaten, die ihre Stimmzettel in die Urnen geworfen hatten, war eh keine Zeit. Die hätten wohl sowieso nichts verraten.

Dennoch: Auch faktenbefreit lässt es sich kommentieren. Einige Experten argumentierten mit einer angeblich viel zu laschen Bewerbung der Bundesregierung. Man habe, anders als die Österreicher, nicht gut genug politisches Gewicht für Deutschland in die Waagschaale geworfen, hieß es.

Andere, wie der ehemalige deutsche Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger, gaben Annalena Baerbock eine Mitschuld. Die frühere Außenministerin, die gestern mit säuerlicher Miene das für Deutschland schmähliche Ergebnis in der Vollversammlung verkündete, habe mit ihrem Zugriff auf das Präsidentenamt der UN-Gremiums für nachhaltige Verstimmung in diplomatischen Kreisen gesorgt, sagte er. Auch das habe womöglich eine Rolle gespielt.

Wolfgang Kubicki, der neue Chef von Deutschlands Außenministerpartei FDP, formulierte noch einen Zacken schärfer: »Das ist die Folge der anmaßenden Baerbock’schen Außenpolitik, anderen Staaten mit hoher moralischer Attitüde Belehrungen zu erteilen, die Außenminister Wadephul bedauerlicherweise fortsetzt. Die Bedeutung Deutschlands in der Welt ist damit einmal mehr auf ihre tatsächliche politische Größe zurechtgestutzt worden. Das kann und muss man ändern.«........

© Juedische Allgemeine